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Anwaltssuche und Rechtsberatung im Internet

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Suchdienste, Beratungsplattformen und Rechtsportale - wie sie funktionieren, was sie bringen Eine sehr gute Möglichkeit, neue Mandanten zu gewinnen, besteht in der Nutzung von professionellen Anwalt-Suchdiensten und den immer prominenter werdenden Rechtsberatungsplattformen bzw. Rechtsportalen. Gegenüber diesen Diensten haben jedoch viele Anwälte Hemmungen oder Vorurteile. Andere Kanzleien, die einen Suchdienst bereits nutzen, holen nicht das optimale aus dem eigenen Internet-Profil heraus. Die eBroschüre neue „Anwaltssuche und Rechtsberatung im Internet“ gibt Ihnen einen neutralen Einblick in die Funktionsweise dieser Dienste. Sie erhalten Antworten auf die Fragen: Wie funktioniert das? Was kostete das? Was bringt mir das? Was muss ich machen, damit neue Mandanten zu mir finden? Aus dem Inhalt: Welche klassischen Anwaltssuchdienste gibt es? Wie funktionieren Beratungsplattformen und Rechtsportale? Was zeichnet einen guten Dienst aus? Was ist der Mehrwert eines Suchdienstprofils neben der eigenen Website? Das Profil richtig einsetzen! Wie holt man das Maximum aus einem Profil heraus? Fünf Tipps Marktübersicht Unser Verlagspartner: DASD

Beratungsplattformen

Beratungsplattformen (BP): Rechtsberatung online Können Sie ein Beratungspaket selbst definieren, sind Sie nicht genötigt, preislich unter Ihre Schmerzgrenze zu gehen. Außerdem können Sie den Leistungsumfang im Detail festlegen. Dass jeder Anwalt selbst sein Produkt gestalten kann, hat aber auch einen Nachteil: Ähnliche Produkte sind für Ratsuchende weniger gut vergleichbar. Entscheidet sich ein Ratsuchender für ein Beratungspaket, schließt er via Internet einen Vertrag über die Beratung im vereinbarten Umfang und mit der vereinbarten Gebühr ab. Der Vertrag kommt mit dem Rechtsanwalt zustande, der das Rechtsprodukt anbietet. Wird umfangreichere Beratung notwendig, ist der Umstieg in ein „klassisches Mandat“ notwendig. So sind Rechtsprodukte aber ggfs. ein guter Einstieg in ein umfangreicheres Mandat! Der Anbieter – also die Beratungsplattform, das Rechtsportal oder der Suchdienst – vermitteln lediglich den Vertragsabschluss zwischen Ratsuchendem und Anwalt und nehmen dafür z.B. eine überschaubare Einstellgebühr vom Ratsuchenden (z.B. 123recht.net) oder eine Vermittlungsprovision vom Rechtsanwalt (z.B. advocado). Die Abrechnung der Gebühr geht auch unterschiedlich vonstatten: Entweder rechnet der Anwalt – wie bei jedem anderen Mandat auch – direkt mit dem Ratsuchenden ab oder der Ratsuchende bezahlt direkt beim Anbieter (z.B. 123recht.net) und Sie erhalten z.B. eine monatliche Abrechnung der für Sie eingegangenen Beträge. Beratungsanfragen: „Pitch“ für Rechtsanwälte im Internet Anders funktionieren Beratungsanfragen. Der Ratsuchende formuliert mithilfe der Plattform eine Rechtsfrage (z.B. „Ich habe einen Plattenvertrag unterzeichnet – komme ich da nun wieder heraus?“) und kann im Zweifel zusätzlich Dokumente online hochladen, die für die Beantwortung der Rechtsfrage relevant sind. Diese Frage wird im Anschluss über die Plattform an passend qualifizierte Anwälte weitergeleitet, die ein Profil auf dieser Beratungsplattform betreiben. Haben Sie als Anwalt ein Profil auf dieser Plattform und erhalten Sie eine Anfrage, können Sie nun dem Ratsuchenden – wiederum mithilfe der Plattform – ein individuelles Angebot für die Beratung in seinem ganz konkreten Fall unterbreiten. Hier können Sie – anders als bei fest definierten Rechts produkten – z.B. Beratungsumfang oder Preis individuell einschätzen und einen individuellen Festpreis für diesen individuellen Fall anbieten. Der Ratsuchende erhält so unterschiedliche Angebote verschiedener Anwälte mit der passenden fachlichen Qualifikation in dem angefragten Rechtsgebiet und kann sich dann den passenden Anwalt bzw. das passende Angebot aussuchen. Ein Verfahren, das Anwälte als „Pitch“ bzw. „Schaulaufen“ für größere Mandate aus der Mandatsakquise kennen, wird so im Internet nun für kleinere Mandate und Kanzleien Realität. Dieses Verfahren entspricht im Prinzip der Vereinbarung eines klassischen Pauschalhonorars – es erfindet das Rad also nicht neu. Die Anbahnung des Mandates wird lediglich in das Internet verlegt und es herrscht direkter Wettbewerb. Und auch hier kommt der Vertrag über die Beratung mit dem Rechtsanwalt zustande! Nachteile der Beratungsplattformen ohne Anwaltssuche Einen Nachteil haben die neueren Beratungsplattformen, die keinen nennenswerten Anwaltssuchdienst ihr Eigen nennen. Die Sichtbarkeit bei Google und anderen Suchdiensten ist im Vergleich zu den etablierten Suchdiensten und Mischformen aus Suchdienst und Beratungsplattform 2 deutlich geringer. Derzeit müssen Ratsuchende (noch) aktiv auf diese Portale gehen, um dort das passende Beratungsangebot zu finden. Denn 2 Z.B. 123recht und Juraforum. Löffler | Anwaltssuche und Rechtsberatung im Internet | Deutscher Anwaltverlag 8

Rechtsportale (RP) bei allgemeinen Suchanfragen über Suchmaschinen stoßen Ratsuchende nur selten auf Beratungsplattformen. Arbeiten diese jungen Anbieter aber weiter an ihrer Bekanntheit, sind diese Plattformen für Rechtsanwälte eine moderne und zukunftsweisende Form der Mandantenakquise und Rechtsberatung im Internet. Die etablierten Suchdienste haben jahrelangen Vorsprung in der Suchmaschinenoptimierung, das wirkt sich naturgemäß aus. Bedenken Sie aber: Die Sichtbarkeit für Suchmaschinen hat nichts mit der Qualität der Plattformen und ihrer Leistungen selbst zu tun. 4. Rechtsportale (RP) Wie nahezu überall gibt es auch im Bereich Rechtsdienstleistungen im Internet Angebote, die sich nicht klar dem einen oder anderen Bereich zuordnen lassen oder verschiedene Funktionen miteinander verbinden und sich dann z.B. „Recht-Portal mit Anwalt-Suche“ oder „Rechtsmarktplatz“ nennen. Diese Portale bieten – und dadurch unterscheiden sie sich erheblich von klassischen Suchdiensten und reinen Beratungsplattformen – zahlreiche Möglichkeiten für Ratsuchende, sich selbst zu informieren und auszutauschen, z.B. über Foren. Ergänzt wird das Angebot für die „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Ratsuchende, z.B. mit Urteils- und Gesetzessammlungen, Ratgebern oder Mustern und Vorlagen, die gegen Bezahlung von Ratsuchenden genutzt werden können (z.B. 123recht.net, dt. Anwaltshotline). Auch hier bucht man als Anwalt gegen Gebühr ein Profil, um die unterschiedlichen Funktionen des Portals (Suchdienst, Foren, Shop für Rechtsprodukte) nutzen zu können. Bei Bedarf finden Ratsuchende aber über Rechtsprodukte, öffentliche Fragen an Rechtsanwälte, Beratungsanfrage-Möglichkeiten wie bei den Beratungsplattformen und einen funktionierenden Suchdienst auch anwaltliche Unterstützung. Für Ratsuchende bieten Rechtsportale damit ein breites Service-Angebot für jeden Bedarf und jeden Geldbeutel. Der Vorwurf des „Bauchladens“ steht hier schnell im Raum. Die Menge an juristischen Inhalten auf diesen Seiten dient aber u.a. der Suchmaschinenoptimierung des Portals und damit der Sichtbarkeit der Profile und der anwaltlichen Beiträge auf der Seite – also letztlich der Sichtbarkeit der Anwälte auf dem Portal! Außerdem lässt das breite Angebot an Produkten der Hilfe zur Selbsthilfe für Ratsuchende Rechtsportale für Rechtsanwälte auf den ersten Blick im Hinblick auf Mandantenakquise im Internet uninteressant erscheinen. Wie soll Anwalt hier ein Mandat akquirieren, wenn Ratsuchende in die Lage versetzt werden, sich selbst zu helfen? Dieses Urteil wird aber oft vorschnell gefällt: Denn für Rechtsanwälte sind diese Portale in der Tat ein sinnvolles Instrument der Mandantenakquise – selbst wenn Anwälte teilweise für wenig Geld öffentlich Fragen im Internet beantworten, auf die jedermann kostenfrei zugreifen kann. Natürlich sind öffentliche Antworten Hilfe zur Selbsthilfe und stillen damit Beratungsbedarf, der dann nicht in ein größeres Mandat umgesetzt wird. Aber kommt es doch zu einer Konfrontation, z.B. mit dem Vermieter oder Arbeitgeber, ist der Anwalt, der zuvor die Frage öffentlich beantwortet hat, nicht weit. Denn wenn es wirklich brennt und nicht nur raucht, ruft man eben die Feuerwehr und greift nicht nur selbst zum Feuerlöscher. Ihre öffentlichen Antworten auf Rechtsfragen 3 sind außerdem Suchmaschinenmarketing für Sie! Inhalte der Rechtsportale werden von Suchmaschinen oft sehr gut gefunden. Wer so auf Ihre „öffentliche Antwort“ stößt, stößt auch auf Ihr Profil und kann Sie bei Bedarf unkompliziert kontaktieren. 3 Z.B. frag-einen-anwalt.de, juraforum etc. Löffler | Anwaltssuche und Rechtsberatung im Internet | Deutscher Anwaltverlag 9

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