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Die Wahl der passenden juristischen Datenbank

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Ob es um die Beurteilung einer juristischen Fragestellung oder um die Suche nach einer Rechtslage für einen Mandanten geht – die juristische Datenbank ist für die tägliche Anwaltspraxis ein essentielles Recherchemittel. Ihre Qualität prägt somit die Effizienz und das Know-how des Anwalts entscheidend mit. Doch was macht eine gute Datenbank aus? Welcher Anbieter ist auf welches Rechtsgebiet spezialisiert und welche Kosten kommen bei der Anschaffung auf die Kanzlei zu? Dies verrät Datenbank-Experte Christian Rekop in der eBroschüre „Die Wahl der passenden juristischen Datenbank“. Schritt für Schritt führt er verständlich durch wesentliche Funktionen und Eigenschaften. Dabei beschreibt er sowohl die Literatur als auch den Umfang der unterschiedlichen Produkte. Leser bekommen mit der eBroschüre eine kompakte und dennoch fundierte Entscheidungshilfe für die Auswahl der passenden Datenbank. Aus dem Inhalt -Wie umfangreich sollte die Suchmaschinentechnik einer Datenbank sein? - Was sind die Vor- und Nachteile der digitalen Recherche? - Marktübersicht: tabellarische Übersicht mit Inhalten und Kosten relevanter Produkte

Wissensmanagement

Wissensmanagement Landesgesetze, tausende Kommentare, Handbücher und Zeitschriften z. B. auf einem Tabletcomputer an einem beliebigen Ort zur Verfügung stehen. Die Fülle an Informationen hat auch ihre Schattenseiten. So erscheint manch einem der Gewinn von tatsächlich relevanten Informationen aus einer Flut von – zumindest für die konkrete Fragestellung – nicht relevanten Informationen immer schwieriger. Hier helfen jedoch technisch immer weiter entwickelte Suchtechnologien. Diese Suchtechnologien in Verbindung mit der umfassenden Verlinkung der Dokumente untereinander sind der entscheidende Vorteil der digitalen Recherche. Für die digitale Recherche spricht auch die höhere Aktualität der Information. Höchstrichterliche Rechtsprechung steht in den kommerziellen Online-Datenbanken schon wenige Tage nach Zustellung der schriftlichen Fassung an die Parteien zur Verfügung. Die vorhandenen Normendatenbanken werden mindestens monatlich aktualisiert. Etablierte Fachzeitschriften stehen als Online-Version vor dem Versand der Print-Version zur Verfügung. Für Kommentare, Hand- und Formularbücher lässt sich kaum eine pauschale Aussage zur Aktualität der Online-Ausgabe im Vergleich zum gedruckten Werk machen. Hier spielen zu viele Faktoren wie Lizenzpartnerschaften, Technik oder Verlagspolitik eine Rolle und es kommt auf das einzelne Werk an. Der Erscheinungstermin der Online-Ausgabe reicht von zwei Wochen vor Auslieferung des Printwerkes bis zu vier Wochen danach. Ohne Neuauflagen ist jede Kanzleibibliothek eines Tages nicht mehr aktuell. Jedoch bleibt die Information erhalten, während das Abonnementmodell „Online-Datenbank“ als eine Art von Mietmodell bei Beendigung des Abonnements den Verlust jeder „gemieteten“ Information zu Folge hat. Es ist also ratsam, durch Datenbanken gewonnene Informationen nicht nur gedanklich zu verarbeiten, sondern das recherchierte Dokument zur Akte oder in einer Themenordnerstruktur abzuspeichern. Der Zugriff auf Altauflagen juristischer Fachliteratur kann unter anderem im Steuerrecht sinnvoll sein, wenn der Rechtsstand eines vergangenen Veranlagungszeitraumes auch mithilfe des jeweiligen Kommentars beleuchtet werden soll. Während historische Fassungen von Gesetzestexten in den großen Datenbanken selbstverständlich sind, können Altauflagen von Büchern nur in einer Datenbank aufgerufen werden. Wissensmanagement Wissensmanagement beschäftigt sich mit dem Erwerb, der Entwicklung, dem Transfer, der Speicherung sowie der Nutzung von Wissen und geht dabei über ein reines Informationsmanagement hinaus. Wissen entsteht nicht durch eine Anhäufung von Informationen, sondern erst durch die Verknüpfung der Informationen mit bereits vorhandenem Wissen. 4 Da Information die notwendige Voraussetzung für Wissen ist, sollte eine Kanzlei zunächst einen effektiven Zugang zu allen relevanten Informationen für alle Berechtigten einrichten. Quellenübergreifende Recherche Kostenpflichtige juristische Online-Datenbanken machen dabei nur einen Teil der vielen wichtigen Informationsquellen für eine Kanzlei aus. Daneben sind auch kostenfreie Quellen im Internet relevant, angefangen bei den frei verfügbaren Rechtsprechungsarchiven der Gerichte bis hin zu Brancheninformationen und untergesetzlichen Regelungen, je nach Tätigkeitsschwerpunkt. Kostenlose Rechtsprechungsarchive, insbesondere einzelne Landesrechtsprechungsdatenbanken, sind unter dem Gesichtspunkt der Vollständigkeit notwendig. Zwar bieten die kostenpflichtigen Anbieter den größtmöglichen Zugang innerhalb einer Quelle, einzelne Entscheidungen, z. B. von Instanzgerichten, können aber fehlen und exklusiv in einer freien Quelle verfügbar sein. So mag die Entscheidung des Amtsgerichts Pirna vom 27.8.2008, 1 M 2897/08, vielleicht nicht von überragender Bedeutung für die Rechtskenntnis aller Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in 4 Gabler Wirtschaftslexikon, http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Archiv/55427/wissensmanagement-v8.html (abgerufen am 12.4.2017). Rekop | Die Wahl der passenden juristischen Datenbank 6 Deutscher Anwaltverlag

Wissensmanagement Deutschland sein, benötigt der einzelne jedoch zu diesem Aktenzeichen den Entscheidungstext, wird er – Stand heute – nur in der freien Entscheidungssammlung des OLG Dresden fündig. Neben den genannten externen Informationsquellen sind die interne Kanzleibibliothek und – häufig unterschätzt, aber zugleich wertvollste Quelle – die eigenen Dokumente auf den Datenträgern der Kanzlei wertvolle Bausteine eines Wissensmanagements. Ein effektiver Zugang zu allen für die Kanzlei relevanten externen und internen Quellen kann beispielsweise von einer übergreifenden Suchmaschine (Metasuche) unterstützt werden. Freie juristische Inhalte im Internet Kanzlei- Printbibliothek Kostenpflichtige Online- Datenbanken Kanzlei Eigene Dokumente Quelle: Christian Rekop (Autor) Praktische Tipps zur Dokumentenablage Recherchierte Informationen sind relevant, sonst wären sie nicht recherchiert worden – sie hätten bereits vorgelegen. Häufig werden recherchierte Informationen jedoch nur einmal verwendet und gelangen lediglich in reduzierter Form in einen eigenen Schriftsatz. Die Ausführungen in einem Schriftsatz sind möglicherweise bewusst knapp gehalten und enthalten immer ein Informationsminus im Vergleich zu den recherchierten Informationen. Daher ist im Rahmen einer Recherche in externen Quellen eine doppelte Verwendung der gewonnenen Informationen sinnvoll – einmal für den aktuellen Fall und einmal für den Fall der Fälle, d. h. für eine künftige Verwendung in der Kanzlei. Die recherchierte Information erhält in reduzierter Form Einzug in einen Schriftsatz, der zur Akte gespeichert wird, und wird zeitgleich, jedoch vollumfänglich, in einem Themenordner, dessen Taxonomie z. B. den Tätigkeitsschwerpunkten der Kanzlei entsprechen kann, abgespeichert. Durch die Verknüpfung der recherchierten mit vorliegenden Informationen werden in der Kanzlei stetig wachsende Wissensinseln gebildet. Ein weiterer Grund für das nachhaltige Abspeichern der Information ist die fehlende Sicherheit, dass die externe Quelle weiterhin vollumfänglich zur Verfügung steht. 5 5 Siehe zuvor die Ausführungen zum Mietmodell Online-Datenbank. Rekop | Die Wahl der passenden juristischen Datenbank 7 Deutscher Anwaltverlag

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