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Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank - Funktionen, Usability und Vergleich

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Fundierte Fallbeurteilung basiert auf professioneller Recherche. Auch für Steuerberater ist sie wesentlicher Teil der Mandatsbetreuung. Genauso komplex wie Steuerrechtsfragen selbst, ist auch die Bandbreite des Angebots in diesem Bereich. Die neue Gratis-eBroschüre „Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank“ von Datenbank-Experte Christian Rekop greift Steuerberatern hier unter die Arme. Aus dem Inhalt - Wissensmanagement: Tipps zur Dokumentenablage und quellenübergreifende Recherche - Vergleichende Darstellung der Inhalte juristischer Datenbanken; u.a. beck-online, juris, Haufe, NWB und Stollfuss - Marktübersicht relevanter Anbieter: tabellarische Übersicht mit Inhalten, Funktionen und Einschätzung

7. KOSTENFREIE

7. KOSTENFREIE ONLINE-DATENBANKEN Unternehmensteuern und Bilanzen (StuB), Erben und Vermögen etc. zusammengefasst werden. Dazu treten übergreifende Angebote wie z.B. NWB PLUS oder das NWB-Vorteilspaket Bibliothek online. NWB-Inhalte stehen aktuell ausschließlich in der NWB-Oberfläche zur Verfügung. R&W-Online Fachmedien Recht und Wirtschaft ist ein Fachbereich der dfv Mediengruppe. 11 Mit der Datenbank R&W-Online werden insgesamt 16 Zeitschriften, darunter der bekannte Betriebs-Berater, und über 50 Handbücher und Kommentare zu den Gebieten nationales und internationales Wirtschaftsrecht, Compliance, Kapitalmarktrecht, Wettbewerbsrecht, Lebensmittel- und Verbraucherrecht, IT- und Medienrecht und Arbeitsrecht angeboten. Der Betriebs-Berater und weitere Zeitschriften sind ebenfalls Gegenstand einer Kooperation mit beck-online und dort über entsprechende Zeitschriftenmodule buchbar. permanent aktualisiert. Beispiele für enthaltene Zeitschriften sind das Bundessteuerblatt und kösdi (Kölner Steuerdialog, inklusive Seminarunterlagen). Aus der Reihe bekannter Handbücher sind beispielhaft zu nennen: Das ABC des Lohnbüros, das AfA-Lexikon oder die Handausgaben des Verlags. Die Inhalte der Stollfuss-Datenbank sind auch einzeln zu einem monatlichen Pauschalpreis beziehbar. 7. Kostenfreie Online-Datenbanken Kostenfreie Quellen bestehen fast ausschließlich aus Primärinhalten. Einen etwa bis in das Jahr 2000 zurückreichenden Zugriff auf die Rechtsprechung der Bundesgerichte und des Bundesverfassungsgerichts finden Internetnutzer entweder über die Webseiten der Gerichte oder, seit einiger Zeit, zentral über das kostenfreie juris-Angebot www.rechtsprechung-im-internet.de. Ein entsprechendes Angebot für kostenfreie Gesetze des Bundes ist www.gesetze-im-internet.de. Stollfuss Die Stotax-Module, allen voran das Komplettpaket Stotax-First, stehen sowohl in der verlagseigenen Oberfläche als auch in den Datenbanken von juris und Handelsblatt Fachmedien zur Verfügung. Stotax-First beinhaltet auch die juris Rechtsprechungs- und Normensammlung zum Steuerrecht. Stotax-First hat im Vergleich zu den Basismodulen Steuern, Personal und Rechnungswesen das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis. Während das Komplettpaket Stotax-First für bis zu drei Nutzer knapp 140 €/Monat kostet, sind für jedes Basismodul bereits fast 70 €/Monat aufzubringen. Inhalte von Stotax-First sind die Kommentare der grünen Reihe wie Widmann/Mayer, Umwandlungsrecht, Korn, EStG oder Gosch, AO. Neben den etablierten Kommentaren werden in Stotax-First sogenannte eKommentare zu den einzelnen Steuerarten und -gesetzen Die Rechtsprechung der Instanzgerichte ist online über die, teilweise etwas versteckten, Landesrechtsprechungsdatenbanken und über Angebote einzelner Oberlandesgerichte frei abruf bar. Der Autor konnte in 14 Bundesländern entsprechende Angebote ausmachen. Die Archive gehen dabei unterschiedlich weit zurück und es gibt keine einheitliche Regel, welche Entscheidungen dokumentiert werden und welche nicht. Es existieren jedoch auch weitere kostenfreie Angebote, die im Internet frei verfügbare Entscheidungen in Portalen zusammenführen, und darüber hinaus aktuelle Gesetze dokumentieren. dejure.org, als Beispiel, führt nach eigenen Angaben 1.700.000 Gerichtsentscheidungen in seinem kostenlosen Informationsportal zusammen. Daneben seien ca. 300 Gesetze dokumentiert. 12 11 http://online.ruw.de/service/Verlag (abgerufen am 12.04.2017). 12 https://dejure.org/verzahnung (abgerufen am 12.04.2017). Rekop | Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank 14

8. FAZIT Über www.jusmeum.de sind, Stand heute, ca. 272.000 Entscheidungen und alle deutschen Bundesgesetze frei verfügbar. jusmeum verfolgt zudem eine Community-Strategie mit nutzergeneriertem Content und scheint gegenwärtig auch den Ausbau der Community als Anwaltssuche für potentielle Mandanten voranzutreiben. Eine Auswahl von Gesetzestexten und eine Urteilssuche bieten auch www.lexetius.com und openjur.de. openJur verfolgt als eingetragener Verein den Zweck, freie juristische Inhalte zu verbreiten und zu veröffentlichen, und wurde im Rahmen des EDV-Gerichtstages 2009 in Saarbrücken als bestes freies juristisches Internetprojekt ausgezeichnet. 13 Laut Inhaltsübersicht sind ca. 370.000 Entscheidungen Bestandteil der Datenbank. Nutzer können Gerichtsentscheidungen über eine Upload-Funktion einsenden. 8. Fazit Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank wird nur in wenigen Fällen auf ein einzelnes Modul eines bestimmten Anbieters fallen, wenn die Wahl bedarfsgerecht getroffen werden soll. Die Entscheidung wird maßgeblich durch die Inhalte bestimmt und diese sind anbieter- und modulübergreifend verteilt. Einige Hersteller verfolgen verlagsübergreifende Ansätze. Diese reichen jedoch noch nicht aus, um jeden denkbaren Bedarf individuell zu decken. Die ideale, wenn auch unrealistische Vorstellung wäre ein verlagsneutraler technischer Anbieter, der in Kooperation mit allen juristischen Fachverlagen die Onlineausgaben sämtlicher Werke bereitstellt, die dann vom Nutzer in einer individuellen Zusammenstellung abonniert werden können. Stattdessen wird heute der Bezug einzelner Module immer ein Delta zu dem individuellen Bedarf eines Nutzers bedeuten. Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank ist eine Wahl der passenden Modulkombination von verschiedenen Anbietern. Passend sind die Module, die möglichst viele benötigte Inhalte zu einem möglichst günstigen Preis bereitstellen. Etab- lierte Kommentare und Handbücher findet der Nutzer umfänglich in den Angeboten von beck-online, juris, Handelsblatt Fachmedien, Otto Schmidt und Stollfuss. Für Zeitschriften ist, neben den vorgenannten Datenbanken, noch NWB zu nennen. Umfangreiche Arbeitshilfen bieten insbesondere Haufe und NWB. Die Stotax-Arbeitshilfen sind über Stotax-First in der Stollfuss-, juris-, und Owlit-Oberfläche vertreten. Freie Rechtsprechungsdatenbanken im Internet runden den kostenpflichtigen Bezug ab. Wenn auch nicht erstes Entscheidungskriterium, aber dennoch wichtig ist die Technik und Bedienbarkeit der Datenbanken. Datenbankanbieter wie Haufe, NWB, Stollfuss, juris und beck-online bieten hier leistungsstarke Suchmaschinen für verschiedenste Dokumenttypen, teils mit ausgeprägten verlagsübergreifenden Ansätzen, während Plattformen wie die von IDW oder R&W lediglich eine digitale Variante des Printbezugs anbieten wollen. Otto Schmidt online und Owlit befinden sich aktuell mitten im Wandel zu werkübergreifenden Lösungen bzw. vollwertigen Fachinformationsdatenbanken, wobei sich Otto Schmidt auf die eigenen Verlagsinhalte konzentriert, während Owlit einen verlagsübergreifenden Ansatz verfolgt. Durch den notwendigen parallelen Einsatz verschiedener Datenbanken ist eine Auseinandersetzung mit den Eigenheiten einer jeden Datenbank geboten. Die von einigen Händlern angebotenen Metasuchmaschinen erleichtern den parallelen Einsatz verschiedener Systeme. Alle Online-Datenbanken bieten mittlerweile mehr oder minder komfortable Möglichkeiten zur Archivierung der Rechercheergebnisse auf den eigenen Datenträgern. Von dieser Möglichkeit sollte, im Rahmen der jeweiligen Nutzungsbedingungen, Gebrauch gemacht werden, um ein kanzleieigenes Wissensmanagement auf- oder auszubauen. 13 https://openjur.de/i/verein.html (abgerufen am 12.04.2017). Rekop | Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank 15

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