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Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank - Funktionen, Usability und Vergleich

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Fundierte Fallbeurteilung basiert auf professioneller Recherche. Auch für Steuerberater ist sie wesentlicher Teil der Mandatsbetreuung. Genauso komplex wie Steuerrechtsfragen selbst, ist auch die Bandbreite des Angebots in diesem Bereich. Die neue Gratis-eBroschüre „Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank“ von Datenbank-Experte Christian Rekop greift Steuerberatern hier unter die Arme. Aus dem Inhalt - Wissensmanagement: Tipps zur Dokumentenablage und quellenübergreifende Recherche - Vergleichende Darstellung der Inhalte juristischer Datenbanken; u.a. beck-online, juris, Haufe, NWB und Stollfuss - Marktübersicht relevanter Anbieter: tabellarische Übersicht mit Inhalten, Funktionen und Einschätzung

1. AUFBAU UND INHALT

1. AUFBAU UND INHALT EINER ONLINE-DATENBANK Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank Das inhaltliche Angebot im Verhältnis zu den laufenden Kosten ist das erste Kriterium bei der Entscheidung für die individuell passende Datenbank. Die Angebote der Hersteller sind jedoch unübersichtlich. Nicht weniger wichtig sind die Kriterien Bedienbarkeit und Funktionsumfang. Der folgende Beitrag soll Steuerkanzleien eine Orientierungshilfe bei der Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank bieten. 1. Aufbau und Inhalt einer Online-Datenbank Steuerrechtliche Fachinformationen lassen sich, analog zu anderen Geisteswissenschaften, in sogenannte Primär- und Sekundärinhalte einteilen. Primärquellen sind Gerichtsentscheidungen und Normen, unter Sekundärquellen fallen Zeitschriften, Kommentare, Hand- und Formularbücher – zusammengefasst juristische Fachliteratur. BVerfG und Bundesgerichte • EuGH • OLG, LG, AG • u.v.m • • Bundesrecht • Landesrecht • Richtlinien • Verwaltungsanweisungen • u.v.m Eine Datenbank ist eine Sammlung von Werken, Daten oder anderen unabhängigen Elementen, die systematisch oder methodisch angeordnet und einzeln mit Hilfe elektronischer Mittel oder auf andere Weise zugänglich sind. 1 Juristische Online-Datenbanken sind Sammlungen von steuerrechtlichen Fachinformationen im Internet, die über eine Suchfunktion oder über ein Inhaltsverzeichnis abgerufen werden können. 2 Die gängige Einteilung der Inhalte einer steuerrechtlichen Online-Datenbank ist die Vierteilung in Rechtsprechung, Normen, Literatur und Arbeitshilfen. Diese Einteilung kann auch zur Bewertung des inhaltlichen Angebots herangezogen werden und macht die Angebote der Hersteller vergleichbar. Kommentar • Handbücher • Zeitschriften • • Formularbücher und -sammlungen • Muster • Checklisten • Tabellen • Berechnungsprogramme Quelle: Christian Rekop (Autor) 1 § 87a UrhG. 2 Johlen in Johlen/Oerder, Münchener Anwaltshandbuch Verwaltungsrecht, § 1, Rn. 83. Rekop | Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank 4

2. ENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND Die einfachste Angebotsform für die genannten Inhalte wäre der Einzeldokumentenkauf und „Micropayment“ als Zahlungsverfahren (Zahlung in kleinen Beträgen). Diese Nutzung und Abrechnung nach Bedarf ist jedoch eher die Ausnahme. Noch weniger durchsetzen konnten sich bisher kurze Nutzungsrechte wie etwa die stundenweise Nutzung bestimmter Inhalte für einen einmaligen Festpreis. Vielmehr sind fast alle Angebotsformen Abonnementmodelle. Die vom Hersteller definierten Inhaltspakete werden zu einem Monatspreis angeboten und weder die Anzahl der abgerufenen Dokumente noch die Nutzungsdauer innerhalb eines Monats spielen eine Rolle. Ganz überwiegend richten sich die Inhaltspakete nach Rechtsgebieten und Tätigkeitsschwerpunkten der steuerberatenden oder anwaltlichen Zielgruppe. Sogenannte Fachmodule sind mithin das Ergebnis des modularen Auf baus nach Tätigkeitsschwerpunkten. Die Möglichkeit, sehr granuliert und nach dem individuellen Bedarf, einzelne Literaturwerke online zu abonnieren, wird selten angeboten. 2. Entwicklung in Deutschland Die Bundesregierung gibt 1973 den Anstoß für die Entwicklung eines automatisierten juristischen Informationssystems (juris). Die juris GmbH existiert seit 1984. Nach der zunächst ausschließlichen Dokumentation von Rechtsprechung und Gesetzestexten sind über juris seit 2011 auch Sekundärinhalte vieler Fachverlage verfügbar. 1973 entsteht die Lexis-Gruppe in Dayton (Ohio), USA, und bringt den kommerziellen Informationsdienst für Rechtsinformationen Lexis auf den US-Markt. Lexis wird 1980 um Nexis, Informationen zu Medien und Wirtschaft, ergänzt. Das Hypertext-System WorldWideWeb (www) wird 1993 frei verfügbar. LexisNexis publiziert seit 1994 über das www. In Deutschland werden juristische Online-Datenbanken bis 2010 von der LexisNexis Deutschland GmbH vertrieben. Zum 01.01.2011 erwirbt die Verlagsgruppe Wolters Kluwer die LexisNexis Deutschland GmbH und führt die Onlineprodukte zunächst im Wesentlichen unverändert unter dem neuen Produktnamen Jurion Recht fort. beck-online startet im Jahr 2001 und ist in Deutschland heute die meistgenutzte Datenbank in der Zielgruppe Rechtsanwalt. Ebenfalls 2001 kommt die Onlineversionen aus der Reihe Haufe Office Line in den Markt. Zwei Jahre später erweitert Haufe das Angebot um Online-Fachportale für die Hauptzielgruppen. Haufe ist heute einer der führenden Onlineanbieter in der Zielgruppe Steuerberater/Wirtschaftsprüfer. Der Rückzug von WestLaw (bereits 2006) und Lexis- Nexis vom deutschen Markt sowie die Einstellung der juris-Kooperationen Deutsches Anwaltportal (Ende 2011) und Legios mögen zwischenzeitlich zu einer Konsolidierung des Marktes geführt haben. Eine im Jahr 2006 befürchtete Marktbereinigung und Dezimierung auf zwei bis drei Dienste 3 ist bisher dagegen nicht eingetreten. Vielmehr entstehen vermehrt kleine, eigenständige Angebote der Fachverlage, beispielsweise Otto Schmidt Online, das Portal der Handelsblatt Fachmedien oder die digitalen Zeitschriftenausgaben des IWW Instituts. Viele dieser Anbieter stellen ihre Inhalte sowohl in der verlagseigenen Datenbank zur Verfügung als auch in einer oder mehreren großen Datenbanken. Ein vielfältiges Angebot hat für den Nutzer Vorteile, macht die Wahl der passenden steuerrechtlichen Online-Datenbank jedoch zu einer komplexen Aufgabe. 3 Noack/Kremer: Professionelle Online-Dienste für Juristen, NJW 2006, 3313 (3315). Rekop | Die Wahl der passenden Steuerrechtsdatenbank 5

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