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eMagazin kanzleimarketing.de 03/2018

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Wie reißerisch darf Werbung von Anwälten und Steuerberatern sein? Neues eMagazin kanzleimarketing.de zeigt Debatte um Werberecht Wie sieht heutzutage seriöse und ansprechende Anwalts- und Steuerberaterwerbung aus? Dies ist einer der Schwerpunktfragen der dritten Ausgabe des eMagazins kanzleimarketing.de. Während Pia Löffler in Ihrem Beitrag erklärt, was das anwaltliche Berufsrecht zum Thema Werbung sagt, regt das Interview mit RA Dr. Martin Riemer zum Denken an: Als Verfechter für eine Lockerung des Werberechts reizt er regelmäßig die Grenzen erlaubter Werbung aus. Unumstritten und gewinnbringend ist dagegen die Akquise-Methode, die Maria Dimartino in Ihrem Beitrag vorstellt. Sie verrät, wie man mit regelmäßigen Vorträgen Kompetenz und Fachwissen zeigt. Außerdem geben weitere Fachautoren im neuem eMagazin Tipps zum Thema Social Media und Suchmaschinenoptimierung (SEO). Lesen Sie in dieser Ausgabe • Pia Löffler: Berufsrecht im Kanzleimarketing: Sachlichkeit, Schockwerbung und eine Prise Persönlichkeit •Interview mit Dr. Martin Riemer: Werberecht – ein Gespräch mit dem „Enfant terrible“ der Anwaltswerbung • Maria Dimartino: Reden ist Gold…für die Akquise • Constanze Adelt: Xing: Das soziale Netzwerk auch für Kanzleien • Julian Murrell: In Google auf Seite 1? Drei wichtige technische Aspekte! Das eMagazin bietet eine Auswahl der kompaktesten und konkretesten Ratschläge für Rechtsanwälte und Steuerberater. Im Weblog des Fachportals kanzleimarketing.de finden Sie noch viele weitere Themen rund um Kanzleimarketing. Link zum kostenlosen PDF-Download: https://bit.ly/2LfoEs1 ISBN: 978-3-96225-021-8

Offline-Marketing –

Offline-Marketing – Recht Werberecht – ein Interview mit dem „Enfant terrible“ der Anwaltswerbung mit Dr. Martin Riemer Und wie es bei Asterix und Obelix das kleine gallische Dorf gibt, gibt es in Deutschland einen Kollegen, der Widerstand gegen das anwaltliche Werberecht leistet, die Grenzen immer wieder ausreizt und teils überschreitet: RA Dr. Martin Riemer. Bekannt wurde er in den Medien vor allem mit einer Tasse, einer Roben-Bestickung und einigem mehr. Aber was steckt dahinter? Geht es ihm nur darum zu schocken, um mehr Aufmerksamkeit und Umsatz zu generieren? Oder geht es vielleicht um mehr? Einige Fragen an Dr. Martin Riemer. Herr Kollege, Sie sind ja im Umgang mit dem anwaltlichen Werberecht recht großzügig. Warum fällt es Ihnen so schwer, sich an die berufsrechtlichen Grenzen der anwaltlichen Werbung zu halten? Dahinter steht die tiefere Frage: Warum soll Rechtsanwälten etwas verboten sein, was der Allgemeinwirtschaft erlaubt ist? Eine fast schon rechtsphilosophische Frage. Im Grunde hat jeder Anwalt und jeder Richter dazu eine Meinung, deswegen lässt sich dieses – nennen wir es mal – „Grundproblem“ (Was ist ein Anwalt in der heutigen Zeit? Was darf er und was nicht?) anhand meiner werblichen Provokationen sehr schön erörtern. Diejenigen, die sagen, dass die von mir aufgelegten Motive für einen Anwalt verboten seien, verlange ich dann ab, sich nicht nur auf das Gesetz zu berufen. Denn darin steht nur „sachlich“, was jedoch auslegungsfähig ist. Sondern ich erwarte von ihnen auch eine inhaltliche Begründung, warum im Jahre 2018 noch unverändert gleiche Maßstäbe gelten sollen. Das Sonderrecht für Anwälte in der Werbung in § 43b BRAO ist eine Ausprägung des allgemeinen Sachlichkeitsgebots, das der Gesetzgeber unserem Berufsstand abverlangt; das ist richtig. Diese Regelung ist nun aber schon ziemlich alt: Zunächst fand sie sich in den sog. „Standesrichtlinien“, die das Bundesverfassungsgericht in den „Bastille-Beschlüsse“ vom 14.7.1987 mangels Ermächtigungsgrundlage für unwirksam erklärte. Später Lesen Sie den Artikel auch auf kanzleimarketing.de wurde sie in die BRAO von 1994 und die daraufhin erlassene Berufsordnung aufgenommen. Die Gesellschaft hat sich seitdem jedoch massiv gewandelt. Nehmen Sie z. B. das Internet, das es 1994 praktisch noch nicht gab: Heute werden Bilder und Videos im Netz gezeigt, bei denen uns unsere Mütter früher die Augen zugehalten hätten. Da wir uns inzwischen alle an „reißerische Bilder“ gewöhnt haben, waren selbst meine „Schocktassen“ nicht mehr „schockierend“. Aber sehen Sie keinen Sinn darin, dass anwaltliche Werbung nicht alles darf ? Immerhin haben wir Rechtsanwälte ja eine Verantwortung gegenüber unseren Mandanten und mehr: Wir sind eben auch Organ der Rechtspflege und nicht Marktschreier auf dem Hamburger Fischmarkt… „Verantwortung gegenüber unseren Mandanten“ ist schön ausgedrückt. Sie spielen damit nun auf das nicht minder große Thema der „anwaltlichen Ethik“ an. Gegenfrage: Wie drückt sich diese aus? Mir leuchtet weder der Zusammenhang zwischen qualitativ guter anwaltlicher Arbeit und der Art des Kanzleimarketings ein, noch der Zusammenhang mit der „ethischen Verantwortung“. Es gibt Kanzleien, die staubtrockene rein sachliche Werbung betreiben, aber überaus unethisch abrechnen, indem sie – was unser Berufsrecht erlaubt – unbedarften Mandanten nur den banalen Hinweis erteilen, dass sich die Kosten nach einem Gegenstandswert berechnen, nicht aber, wie hoch diese ausfallen können. Oder die „Zeitaufwand schinden“, um Stundensätze zu maximieren bzw. als Strafverteidiger Zusatztermine zu provozieren. Das finde ich deutlich „unethischer“, als provokative Werbung, die als harmloser Spaß niemanden schädigt (abgesehen von den Nerven unserer Berufsaufsicht). 6

Recht – Offline-Marketing Der Begriff „Organ der Rechtspflege“ ist doch in Wirklichkeit eine reine Projektionsfläche, in die jeder seine Wünsche und Träume von einem „guten Anwalt“ hineinprojizieren kann. Leider schränkt diese Begrifflichkeit uns nur ein. Sie wird gerne von den Gerichten als Totschlagsargument benutzt, um unseren Aktionskreis zu beschränken. Ich habe hingegen noch nie erlebt, dass Richter bereit waren, meinen Rechtskreis zu erweitern, bloß weil ich „Organ der Rechtspflege“ bin. Dieser Begriff erklärt sich vor allem historisch, was hier aber zu weit führen würde. Tatsächlich meine ich, dass wir Anwälte heute nicht länger dem Homunculus des „Organs der Rechtspflege“ nachhängen sollten, sondern zu unserem wahren Charakter stehen: Wir sind „Kaufleute für Rechtsdienstleistungen“, was aber keineswegs bedeutet, von „minderem ethischen Wert“: Ich kenne Kaufleute, die vielen Anwälten moralisch und in ihrer Integrität weitaus überlegen sind. Auch ich bin dafür, die Grenzen des anwaltlichen Berufsrechts auszudehnen und aufzuweichen und dem Zeitgeist in Maßen anzupassen. Aber die Grenzen des guten Geschmacks sind für mich eine echte Grenze. Ein „zielgruppengerechter“ Kalender mit Aktfotos für den Spind – ok. Aber eine Frau, die sich aus Verzweiflung eine Waffe an den Kopf hält, ist für mich auch im nicht-anwaltlichen Kontext geschmacklos und platt. Muss diese Holzhammer-Methode wirklich sein? Nein, es „muss“ natürlich nicht sein. Aber Freiheit bedeutet vom Grundsatz doch zunächst, jeden selber für sich entscheiden zu lassen. Die kleine Allgemeinkanzlei wird andere Akzente setzen wollen, als die Anwaltsboutique, die sich auf Energiewirtschaftsrecht spezialisiert hat. Dieses Bild, auf das Sie ansprechen, war als Allegorie gar nicht so unsinnig, denn nicht selten kommen „Mandanten in besonderen Lebenslagen“ zu uns, die echt verzweifelt sind. Natürlich hat Freiheit auch Grenzen; sie ist spiegelbildlich ohne ihr Pendant, die Verantwortung, logisch nicht denkbar. Diese Frage kann daher nur am Einzelfall beantwortet werden. Das Interview führte Pia Löffler. Dr. Martin Riemer ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungs- und Medizinrecht. Er beschäftigt sich außerdem wissenschaftlich und rechtspolitisch mit Fragen des anwaltlichen Berufsrechts. www.dr-riemer.de Kanzleimarketing: die 12 wichtigsten Fragen und Antworten! Von Dipl.-Kfm. Julian Murrell – Anzeige – ▶ Wie lassen sich zielsicher Mandanten über das Internet gewinnen? ▶ Offline oder Online: Wie finden die meisten Menschen ihren Anwalt? ▶ Was tun die meisten Anwälte, um neue Mandanten zu gewinnen? ▶ Welche Chancen bietet das Internet zur Mandantengewinnung? ▶ Warum sollte man als Rechtsanwalt in Online-Marketing investieren? ▶ Was erwartet Rechtsanwälte in den nächsten Jahren bei Google? ▶ Was ist der Unterschied zwischen bezahlten Werbeanzeigen und kostenlosen Platzierungen bei Google? ▶ Was ist wertvoller, eine Top Platzierung über Googles bezahlte Werbeanzeigen oder eine Top Platzierung im “kostenlosen” Teil von Google? ▶ Was ist Content Marketing und wie kann man darüber zielsicher Mandanten gewinnen? ▶ Was machen viele Rechtsanwälte beim Verfassen von Texten falsch? ▶ Was bewirken professionelle Texte beim Leser? ▶ Wie wirken sich Bewertungen im Internet auf die Mandatsanfragen aus? ▶▶ 7

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