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Fachinfo-Magazin MkG 04/2019

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Sind die ersten Berufsjahre erst mal gemeistert, streben viele Junganwältinnen und -anwälte den Fachanwaltstitel als nächsten Karriereschritt an. Doch der Workload, der dabei neben dem Berufsalltag entsteht, wird oft unterschätzt. Unsere Autorin Ruth Nobel verrät, worauf es ankommt, damit das Projekt „Fachanwaltstitel“ sich nicht unnötig in die Länge zieht. Darüber hinaus erwarten Sie in dieser Ausgabe Themen wie das Mitarbeitergespräch, das BGH-Urteil zur Arbeitszeiterfassung und die Zukunft der Juristenausbildung. In dieser Ausgabe lesen Sie: ►Interview mit Edith Kindermann: Junganwälte brauchen auch technisches Know-how ► Natalia Reschetnikow: Arbeitszeiterfassung als Pflicht – nicht nur für Arbeitnehmer vorteilhaft ► Ruth Nobel: Wie werde ich Fachanwalt? Der Weg zur erfolgreichen anwaltlichen Spezialisierung ► Interview mit Andrea Trude: Die Mediatorenausbildung: Wann und warum sie sich lohnt ►Ronja Tietje: Das (jährliche) Mitarbeitergespräch – Darum sollten Sie sich die Zeit nehmen ►Norbert Schneider: Fehlerhafte Wertfestsetzung bei Vergleichsabschluss – Darauf sollten Sie achten ► MkG-Video: Tipps und Tricks für den erfolgreichen Berufsstart bei den KAV-CAREERDAYS 2019

KARRIERE/NEUES VOM FORUM

KARRIERE/NEUES VOM FORUM ................................................................................................................................................................................................................... FACHANWALTSCHAFT – THEORETISCHE UND PRAKTI- SCHE HÜRDEN NOCH NICHT GENUG FÄLLE? DANN FAO-STUNDEN „FRISCH HALTEN“ FACHANWALTSCHAFT HALTEN: WISSEN REGELMÄßIG AUF- FRISCHEN Nachdem man den theoretischen Teil des Fachanwaltstitels mit 120 Präsenzstunden und dem Bestehen von drei Klausuren gemeistert hat, kann frühestens nach drei Jahren anwaltlicher Tätigkeit ein Antrag auf Erhalt des entsprechenden Fachanwaltstitels gestellt werden. Je nach Fachanwaltstitel muss man gemeinsam mit dem Antrag seine „Fallliste“, also eine Auflistung seiner in dem Rechtsgebiet bearbeiteten außergerichtlichen und gerichtlichen Fälle einreichen. Je nach Rechtsgebiet variiert hier die erforderliche Anzahl. Im Familienrecht müssen beispielsweise 120 Fälle, davon mindestens 60 gerichtliche, eigenständig innerhalb von drei Jahren bearbeitet worden sein. Nur wenn man diese theoretischen und praktischen Hürden genommen hat, wird der Titel durch die örtliche Rechtsanwaltskammer verliehen. Sollte man nicht unverzüglich nach dem theoretischen Fachanwaltskurs den Antrag stellen können, weil man die erforderliche Fallliste noch nicht gefüllt hat, ist es wichtig, dass man den erworbenen theoretischen Teil „frisch hält“, indem man in jedem Kalenderjahr mindestens 15 FAO-Stunden in dem jeweiligen Rechtsgebiet besucht. Dadurch verfällt der erworbene theoretische Prüfungsteil nicht bis man die praktischen Fälle beisammen hat, um den Antrag zum Fachanwaltstitel zu stellen. Genau hier zeigt sich eine der größten Herausforderungen beim Erwerb des Fachanwaltstitels: Gerade jüngere Kolleginnen und Kollegen haben Schwierigkeiten, innerhalb von drei Jahren die geforderten Fälle für die Fallliste zu erwerben. Als Berufsstarter muss man sich den Ruf im jeweiligen Rechtsgebiet noch erarbeiten, um an die relevanten Fälle zu gelangen. Auch wenn man einen Fachanwaltstitel führt, muss man sich mindestens 15 Stunden pro Kalenderjahr fortbilden, damit man den Titel fortwährend führen darf. FAZIT: DER FACHANWALTSTITEL WILL GEPLANT SEIN Der Erwerb eines Fachanwaltstitels ist kein spontanes „Nebenbeiprojekt“. Wer den Workload unterschätzt oder nicht genug Fälle heranschafft, läuft Gefahr, bei der Prüfung durchzufallen oder über Jahre hinweg, das Prüfungswissen auffrischen zu müssen. Dennoch: Die Mühe lohnt sich! Denn hat man den Fachanwaltstitel erst mal in der Tasche, verspricht dieser einen kontinuierlichen Zulauf an neuen Mandaten und somit auch langfristige finanzielle Absicherung. Fachlehrgänge für JURISTEN Ab Herbst u. a. in Köln, München und Frankfurt! Die Fachanwaltskurse mit 50 % weniger Präsenzunterricht: Arbeitsrecht Erbrecht Handels- & Gesellschaftsrecht Steuerrecht FernstudiumCheck Teilnehmerbewertung GUT 96% Weiterempfehlung Stand: 23.08.2017 Lehrgänge auf lukrativen Spezialgebieten: Family Office / Vermögensverwaltung Steuerstrafrecht Testamentsvollstreckung 10 // FACHINFO-MAGAZIN Weitere Infos unter www.fachseminare-von-fuerstenberg.de E-Mail: info@fachseminare-von-fuerstenberg.de Hier klicken!

KARRIERE ................................................................................................................................................................................................................... DIE MEDIATORENAUSBILDUNG: WANN UND WARUM SIE SICH LOHNT RAin UND MEDIATORIN ANDREA TRUDE IM MKG-INTERVIEW ANDREA TRUDE Andrea Trude war von 1996 bis 2016 in einer Kölner Kanzlei als Rechtsanwältin tätig. Sie ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. 2012/13 hat sie eine Ausbildung zur Mediatorin gemacht und ist seit 2016 Mitglied im Ausschuss Mediation und Schlichtung im Kölner Anwaltverein e. V. Im Jahre 2015 begann sie, Schauspielunterricht zu nehmen und steht seit 2017 mit (Solo-) Projekten auf der Bühne. www.andrea-trude.de NOCH MEHR BEITRÄGE RUND UM KARRIERE UND WEITERBILDUNG GIBT ES AUF mkg-online.de/weblog/karriere Anwälte/innen wurden „zum Streiten“ ausgebildet, so das Klischee. Das Verfahren der Mediation bricht mit dieser Vorstellung und kann als Alternative zum Gerichtsprozess sowohl Mandanten als auch Anwälten/ innen eine ganze Reihe von Vorteilen bieten. RAin Andrea Trude erklärt im Interview, welche genau das sind und wann eine Mediatorenausbildung Sinn macht. Frau Trude, warum sollte ein/e RA eine Ausbildung zum/zur Mediator/in machen? Für mich stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Der Erste: Die Ausbildung zum/zur Mediator/in eröffnet dem Rechtsanwalt/der Rechtsanwältin die Möglichkeit, das berufliche Angebotsfeld zu erweitern. Schwerpunkte, die in der bisherigen anwaltlichen Tätigkeit etwa durch eine Fachanwaltschaft gesetzt wurden, können auch in der Mediation weiter gesetzt werden, z. B. im Bereich Familie, Konflikte im Bauwesen oder in der Arbeitswelt, Wirtschaft usw. Der Zweite: Der Beruf des/der Mediator/in einerseits und des Rechtsanwalts/ der Rechtsanwältin andererseits haben eine große Schnittstelle – den Konflikt zwischen Menschen. Die Wege, die die jeweilige Berufsgruppe zur Konfliktlösung heranzieht, sind jedoch sehr unterschiedlich. So vertritt der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin die Interessen des Mandanten/der Mandantin. Im Gegensatz dazu ist der/die Mediator/in allparteiisch und vermittelt im Rahmen eines strukturierten Verfahrens zwischen den Parteien. Auf diese Weise bereitet der/die Mediator/in den Weg zu einer von den Medianten selbst entwickelten Lösung des Konfliktes, der auf Eigenverantwortlichkeit basiert. In der Ausbildung zum/zur Mediator/in erfährt der Rechtsanwalt/die Rechtsanwältin einen neuen, andersartigen Zugang und Umgang mit Konflikten. Das bisher aufgrund der juristischen Ausbildung zur Verfügung stehende Handwerkszeug kann sich so in erheblichem Ausmaß erweitern. Somit öffnen sich andere Blickwinkel und Perspektiven, die letztlich auch dem Mandanten/der Mandantin zugutekommen. Diese basieren auf den Schwerpunkten der Mediation, nämlich Kommunikation, Bedürfnisforschung, Kreativität und Vermittlungskompetenz. 11 // FACHINFO-MAGAZIN

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