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Fachinfo-Magazin MkG Ausgabe 03/2018

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Der Fachinfodienst MkG – mit kollegialen Grüßen – erscheint in seiner zweiten Ausgabe erneut im modernen Magazin-Layout und gibt wertvolle Tipps für die ersten Berufsjahre als Anwalt. In Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren. In dieser Ausgabe lesen Sie: ►Interview mit Philipp Wendt, neuer Hauptgeschäftsführer des DAV: „Deutsche Anwaltsauskunft soll moderner werden“ ► Katharina Miller: Von einem der schönsten Berufe für Frauen: Rechtsanwältin ► Interview mit Dr. Christoph Kurzböck: So haben wir die DSGVO umgesetzt ► Jana Narloch: So bereiten Sie Ihren Mandanten auf eine mündliche Verhandlung vor ► Sabine Jungbauer: Vergleich über nicht rechts-anhängige Ansprüche ►Tim Hendrik Walter: Instagram für Juristen ► Videos: Zu Besuch in der Kanzlei Dreber und Faber: Was macht eine Anwaltspersönlichkeit aus? ► Ausblick: MkG-Sonderausgabe „Kanzleigründung – Die wichtigsten To Dos“ erscheint am 03.07.2018

DATENSCHUTZ

DATENSCHUTZ ................................................................................................................................................................................................................... bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr; je nachdem, welcher Wert höher ist. Zudem droht eine Haftung auf Schadensersatz für materielle und immaterielle Schäden infolge der Verletzung datenschutzrechtlicher Vorschriften. Wichtig ist auch, dass die verantwortliche Stelle nachweisen muss, dass diese in keinerlei Hinsicht für den Umstand, durch den der Schaden eingetreten ist, verantwortlich ist (Beweislastumkehr, Art. 82 Abs. 3 DSGVO). Ist Datenschutz nur ein Thema, das die Inhaber der Kanzlei betrifft oder geht das Thema jeden Mitarbeiter an? Mit Datenschutz müssen sich alle auseinandersetzen – alle Anwälte über jegliche Senioritätsstufen hinweg, aber natürlich auch die Mitarbeiter aus der Assistenz. Der verantwortungsvolle und bewusste Umgang mit personenbezogenen Daten kann nur umgesetzt werden, wenn eine entsprechende Sachkenntnis da ist. Daher sollte man allen Mitarbeitern intern oder extern Schulungen anbieten. Erst dann entsteht auch das notwendige Problembewusstsein im Umgang mit personenbezogenen Daten wie z. B. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, offen einsehbaren Urlaubskalendern, Geburtstagslisten, Umlauf-Zeitschriften, Zeiterfassungsdokumenten etc. Es ist unbestreitbar, dass die Einhaltung des Datenschutzes zeit- und kostenintensiv ist. „ES IST UNBESTREITBAR, DASS DIE EINHALTUNG DES DA- TENSCHUTZES ZEIT- UND KOS- TENINTENSIV IST.“ Gibt es denn gar keine Privilegierungen zugunsten von Anwälten? Doch, beim Betretungsrecht: Anders als bei anderen Unternehmen kann eine Anwaltskanzlei von Datenschutzbehörden nicht gegen deren Willen betreten werden. Zudem ist es den Aufsichtsbehörden nicht ohne Weiteres möglich, Einblick in die elektronische Datenverarbeitung zu nehmen. Außerdem ist bei den Auskunftsrechten das Mandatsgeheimnis zu berücksichtigen. Insgesamt betrachtet sind das aber natürlich keine fundamentalen Sonderrechte. Was raten Sie der Ein-Mann-Kanzlei, die hier und jetzt die DSGVO umsetzen möchte? Erstellen Sie zumindest ein Verfahrensverzeichnis. Typische Verfahren sind z. B. Adressdatenbanken, Software zur Terminverwaltung, Kanzleisoftware, elektronische Personalakten. Für das Verfahrensverzeichnis ist keine bestimmte Form vorgeschrieben. Wichtig ist aber, die Pflichtangaben des Art. 30 DSGVO zu berücksichtigen. Lieber Herr Dr. Kurzböck, ich danke Ihnen für das Gespräch. Mit kollegialen Grüßen Dr. Christoph Kurzböck Noch Fragen? Auf anwaltswebinare.de gibt es die Webinar-Aufzeichnung „DSGVO: Die fünf wichtigsten Sofortmaßnahmen für Anwaltskanzleien“ mit IT-Rechtlerin Dr. Astrid Auer-Reinsdorff. Meine eigene Anwaltskanzlei: ein großer Traum. Meine Software: eine große Hilfe. Die DATEV-Startpakete ab 15 Euro*. Die erste eigene Rechtsanwaltskanzlei kostet viel Anstrengung. Schön, wenn man günstige Unterstützung bekommt. Mit den Startpaketen erhalten Sie die professionelle Kanzleisoftware DATEV Anwalt classic bereits ab 15 Euro* monatlich. Darüber hinaus profitieren Sie von zahlreichen Vergünstigungen und Serviceleistungen, die Ihnen den Start in die Selbstständigkeit spürbar erleichtern. 10 // FACHINFO-MAGAZIN Informieren Sie sich auf www.datev.de/kanzleistart oder unter 0800 3283872. * Betrag pro Monat zzgl. USt. für einen Arbeitsplatz DATEV Startpaket compact für Rechtsanwälte.

ANWALTSPRAXIS ................................................................................................................................................................................................................... „WAS SOLL ICH ANZIEHEN?“ SO WAPPNEN SIE IHREN MANDANTEN FÜR DIE MÜNDLICHE VERHANDLUNG JANA NARLOCH Jana Narloch ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Sie war zunächst einige Jahre in der Rechtsabteilung eines Kreditinstituts tätig. Seit 2002 ist sie als Rechtsanwältin zugelassen. Seither vertritt sie geschädigte Kapitalanleger, Bankkunden, Fondsanleger und Versicherungsnehmer zunächst viele Jahre als angestellte Rechtsanwältin in einer bekannten Münchner Anlegerkanzlei. 2017 machte sie sich selbständig und gründete gemeinsam mit ihrem Kollegen Urban Schädler die Kanzlei Schädler Narloch Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, in der sie auch weiterhin geschädigte Verbraucher und Unternehmen auf den Gebieten des Bank- und Kapitalmarktrechts vertritt. www.schaedler-narloch.de Im Zivilverfahren ordnen die Gerichte oft das persönliche Erscheinen der Parteien zum Termin an, etwa zur Aufklärung des Sachverhalts oder für die Güteverhandlung (§§ 141 Abs. 1 278 Abs. 3 ZPO). Auch wenn wir Anwälte es nicht immer für sinnvoll halten, manchmal lässt sich die persönliche Teilnahme des Mandanten an der mündlichen Verhandlung nicht vermeiden. Schließlich will man keine prozessualen Nachteile provozieren. Die Teilnahme des Mandanten an der mündlichen Verhandlung bedarf einer guten Vorbereitung. Auch die Tücken im Termin mit einem mehr oder weniger auskunftsfreudigen Mandanten gilt es, zu bewältigen. INFORMATIONEN ZUM VERFAHRENSABLAUF Viele Mandanten haben keine oder kaum Erfahrung mit Gerichtsverfahren und sind vor einem Termin entsprechend nervös und unsicher. Dem Mandanten sollte daher der wesentliche Verfahrensablauf erklärt werden. Dazu können auch ganz praktische Hinweise gehören, zum Beispiel, • dass er sich bei einer Verspätung direkt bei der Geschäftsstelle melden soll; • dass Personenkontrollen durchgeführt werden und er am besten kein Messer oder sonstige gefährliche Gegenstände bei sich führt; • wo man sich trifft; • dass der Mandant beim Warten nicht unbedarft mit der Gegenseite plaudern soll. Eine Frage kommt regelmäßig vom Mandanten: „Was soll ich anziehen?“ Ich empfehle Kleidung, in der sich der Mandant wohlfühlt, die er sonst auch trägt. Wenn das der Trainingsanzug ist, darf es auch schon mal etwas förmlichere Kleidung sein. Vorbereitung VORBEREITUNG in der Sache IN DER SACHE Weitaus wichtiger ist aber die Vorbereitung des Mandanten auf etwaige Fragen des Gerichts zum Sachverhalt. Es kann helfen, noch mal die Gerichtsakte mit dem Mandanten durchzugehen. Vielen Mandanten ist vor dem Termin nicht immer klar, was der Anwalt für sie vorgetragen hat und insbesondere aus welchem Grund ein bestimmter Vortrag erfolgte oder nicht erfolgte. Auch die Anlagen, sowohl die eigenen als auch die gegnerischen sollten nochmals besprochen werden. Die Anwälte und das Gericht kennen die Anlagen, ihre Bezeichnungen und Nummerierungen, der Mandant dagegen nicht. In vielen Fällen hat er die Existenz von Vertragsunterlagen, die sich bereits seit Jahren beim Anwalt befinden, wieder vergessen. Gleiches betrifft auch den zeitlichen Ablauf eines Sachverhalts, den der Anwalt oft anhand der Unterlagen rekonstruiert. Rechtssichere GRATIS-Vorlagen für Ihre Mandanten Das Plus für Ihre Kanzleiwebsite Attraktiver Mehrwert für die Homepage Ihrer Kanzlei Vom Wettbewerb abheben – Mandanten binden Sichtbarkeit im Internet erhöhen – mehr Mandate generieren 11 // FACHINFO-MAGAZIN 1. Vorlagen auswählen und herunterladen 2. Auf der eigenen Website anbieten 3. Gratis-Download durch Mandanten www.formblitz.de/kanzlei-website

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