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InfoBrief MkG 06/2017

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Die neue Ausgabe des MkG-Infobriefs ist da: Erfahrene Praktiker geben neue und wichtige Tipps für junge Juristen. In dieser Ausgabe lesen Sie: ► Ingo Thews: Endspurt beA – Das müssen Sie wissen ► Bettina Taylor: 47. FORUM – Start in den Anwaltsberuf: Kluges Marketing und langer Atem ► Prof. Dr. Dieter Müller: Die gesetzliche Neuregelung der Anordnung der Blutentnahme bei Verkehrsdelikten ► Dr. Christoph Kurzböck: Privatnutzung des Internets am Arbeitsplatz: EGMR erlaubt eine Überwachung in Grenzen ► Petra Geißinger: Arbeiten in der Schwangerschaft – Was ändert sich zum 01.01.2018? ►Abrechnung: Neue Rechtsprechung zur Erstattungs-fähigkeit der anwaltlichen Reisekosten ► Gratis-Formular: Musterformular Mietwagenkosten/ Nutzungsausfall

Kanzleipraxis Endspurt

Kanzleipraxis Endspurt beA – das müssen Sie wissen Rechtsanwalt Ingo Thews beschäftigt sich als Partner bei Klopsch & Partner Rechtsanwälte mbB in Rostock überwiegend mit erbrechtlichen Angelegenheiten. Außerdem ist er Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss des FORUM Junge Anwaltschaft im Deutschen Anwaltsverein (DAV) e.V. und dort zugleich auch Regionalbeauftragter im Landgerichtsbezirk Rostock. Die beA-Karte ist das Wichtigste Entscheiden Sie sich für ein Kartenlesegerät der "Gruppe 3" Ab dem 1.1.2018 sind alle zugelassenen Anwälte gemäß § 31a Abs. 6 BRAO n.F. hinsichtlich des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) verpflichtet, „die für dessen Nutzung erforderlichen technischen Einrichtungen vorzuhalten sowie Zustellungen und den Zugang von Mitteilungen über das besondere elektronische Anwaltspostfach zur Kenntnis zu nehmen“. Es besteht also für jeden Anwalt eine passive Nutzungspflicht für das besondere elektronische Anwaltspostfach. Mit dieser gesetzlichen Verpflichtung gehen für diejenigen, die gehofft haben, der Start würde sich verzögern, einige To-dos einher, die jedoch erträglicher erscheinen dürften als befürch-tet. Für all jene, die es mit dem beA ebenso halten wie mit ihren Weihnachtsbesorgungen: je später, desto besser, gilt nun: 1. beA-Karte bestellen Der wichtigste und grundlegende Schritt ist die Bestellung einer beA-Karte. Sie ist Teil der Grundausstattung eines beA-Nutzers und zum Abruf von Nachrichten unerlässlich. Mit der beA-Karte kann sich der jeweilige Nutzer registrieren und so den Grundstein für die künftige Nutzung legen. Einen Schreckmoment für alle bisherigen beA-Muffel hält der Hinweis der Bundesnotar-kammer bereit, wonach bei einer Kartenbestellung nach dem 30.9.2017 nicht mehr sicherge-stellt werden könne, dass bis zum 1.1.2018 eine Lieferung der Karte erfolgt. Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Kartentypen wählen, wobei für den reinen Abruf der Nachrichten jeder Typ geeignet ist. In diesem Zusammenhang ein kleiner Hinweis: Die beA-Karte Basis reicht zur Registrierung/Anmeldung und vor allem zum Abruf eingehender Nachrichten aus. Um später auch signierte Dokumente versenden zu können, kann sie zur Signatur-Karte „aufgewertet“ werden. 2. Weitere technische Ausstattung Ist die Hürde der Kartenbestellung genommen, muss die technische Ausstattung überprüft werden. Ein leistungsfähiger Computer nebst entsprechender Internetverbindung sowie einem Browser bzw. einer Kanzleisoftware (mit beA-Schnittstelle) wird wohl mittlerweile in allen Kanzleien vorhanden sein. Für die meisten Kanzleien dürfte jedoch die Anschaffung eines Kartenlesegeräts der nächste Schritt sein. Nach dem Motto „Wenn, dann richtig!“ empfiehlt es sich, sich für ein Kartenlesegerät der „Gruppe 3“ zu entscheiden, denn nur mit einem Gerät dieser Qualitätsstufe ist eine PIN-Änderung/Individualisierung möglich. 3. Erstmalige Registrierung/Anmeldung PIN-Änderung – Registrierung – Anmeldung. Dieser simple Dreiklang ist nach Erhalt der beA-Karte und der abgeschlossenen technischen Ausstattung der finale Schritt, bevor Sie Ihr beA-Postfach nutzen können. 4. Abruf von Nachrichten Sind diese Schritte abgeschlossen, können Sie empfangene Nachrichten erhalten und haben die Anforderungen des § 31a Abs. 6 BRAO erfüllt. Willkommen in der Zukunft des Rechtsverkehrs! Mit kollegialen Grüßen Ingo Thews 2 Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 06 | DEZ 2017

Veranstaltungsbericht 47. FORUM – Start in den Anwaltsberuf: Kluges Marketing und langer Atem Jürgen Widder, Vorsitzender im Landesverband NRW des DAV, eröffnet das 47. "FORUM – Start in den Anwaltsberuf“ Schon im Programm für das „47. FORUM – Start in den Anwaltsberuf“ vom 3. bis 4. November 2017 zeichnete sich ab, dass der Anwaltsberuf einen Wandel durchlebt. So lockte die Arbeitsgemeinschaft FORUM Junge Anwaltschaft vom Deutschen Anwaltverein mit Vorträgen und Workshops über Marketing und Digitalisierung nach Würzburg, statt juristische Themen anzusprechen. Die 67 Teilnehmer der halbjährlichen Veranstaltung nahmen nützliche und kontrastreiche Eindrücke mit. Mit lokalem und digitalem Marketing-Mix zur eigenen Kanzlei Um den Weg zur eigenen Kanzlei ging es im Vortrag des dynamischen Kanzleiteams „Dreber & Faber Rechtsanwälte & Notar“ aus dem nordhessischen Eschwege. Vor vier Jahren machten Dr. Kevin Faber und Ann-Kathrin Dreber „vom Telefon bis hin zum Tippen“ alles alleine. Heute beschäftigen die Jungjuristen 14 Mitarbeiter. Ihr Geheimnis? Neben ihrer unkonventionellen Art setzen sie auf offensives Marketing und nutzen dabei sowohl digitale als auch lokale Kanäle. Zunächst machten sie mit der Teilnahme an örtlichen Sportveranstaltungen oder Gewinnspielen (Erstberatung als Hauptpreis!) von sich reden. Dreber & Faber verfolgen dabei ein konkretes Ziel: „Viele Menschen gehen mit einer gewissen Angst zum Anwalt. Mit unserer Außendarstellung wollen wir Menschlichkeit vermitteln“, erklärte Ann-Kathrin Dreber, während sie dem Publikum die Kanzlei-Homepage präsentierte. Statt seriösen Schwarzweiß-Portraits finden sich hier lachende Gruppenfotos. „Teamgeist wird bei uns ganz groß geschrieben!“, betont die Anwältin. Der Erfolg gibt ihnen Recht. 2016 wurde das Duo mit dem ersten Platz des Kanzlei-Gründerpreises des Soldan Instituts ausgezeichnet. Auch die negativen Seiten der Selbstständigkeit ließ Ann-Kathrin Dreber nicht unerwähnt: „In den letzten Jahren hatte ich viele schlaflose Nächte. Trotzdem – gründen Sie selbst. Es lohnt sich!“ Erfahrene Praktiker raten: „Mut zur Unwissenheit“ Im Vortrag „Das Mandat von A bis Z - wie meistere ich meinen ersten Fall?“ lieferte Dr. Peter Auffermann das Kontrastprogramm zu seinen Vorrednern. Mit Aussagen wie „Der Mandant von heute kann der Feind von morgen sein“ wirkte der erfahrene Strafrechtler aus Würzburg zwar teilweise polarisierend, gleichzeitig gab er seinen Zuhörern aber handfeste Ratschläge: „Die Gebührenfrage sollten Sie sofort klären, egal wie unangenehm es ist.“ Ohnehin sei eine sachliche und distanzierte Mandantenbeziehung Grundvoraussetzung für Professionalität. Er plädierte auch für mehr „Mut zur Unwissenheit“. Kein Anwalt Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 06 | DEZ 2017 3 Von Arbeitsrecht bis Zivilrecht. beck-online – einfach, komfortabel und sicher. beck-online ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Juristen, Steuerberater, Wirtschafts prüfer, Personalleiter und viele weitere Berufs gruppen profitieren bei ihren Recherchen vom hohen Qualitäts standard dieser Daten bank. Hinter beck-online steckt vor allem die langjährige Verlagserfahrung des Hauses C.H.BECK, aber auch das geballte Wissen von mittlerweile rund 55 Fachver lagen und Kooperations partnern. Damit schöpfen Sie bei jeder Suche aus dem Vollen und können das gefundene Ergebnis bei Bedarf mühelos nach allen Seiten absichern. So einfach war das Recherchieren noch nie. 4 Wochen kostenlos testen: www.beck-online.de Weitere Infos unter www.beck-online.de facebook.com/beckonline twitter.com/beckonlinede Verlag C.H.Beck oHG, Wilhelmstraße 9, 80801 München | 146443

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