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Infobrief MkG 5/2016

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, alle reden vom und schreiben über das beA der BRAK. Wir in dieser MkG-Ausgabe ganz bewusst einmal nicht. Man kann Themen nämlich auch zerreden. Insbesondere dann, wenn sie unausgegoren sind und die Unwägbarkeiten größer als der Nutzen. Für Sie als jungen Juristen gibt es ja auch noch jede Menge andere Dinge zu erfahren, die im Zweifel auch besonders sind: außerordentlich interessant, außergewöhnlich nutzbringend oder auch ausgefallen, ausgesucht und originell. Stellen wir also diese MkG-Ausgabe unter unser ganz eigenes beA-Motto der „besonders effizienten Anwaltsinformationen“: Katrin Jäger und Ronja Tietje geben interessante Tipps, wie Sie in der neuen Position als Chef Ihre Mitarbeiter richtig motivieren können. Detlef Burhoff zeigt Ihnen auf anschauliche Weise, unter welche Voraussetzungen Sie einen Vorschuss aus der Staatskasse beanspruchen können. Erstberatungsgutscheine als Akquisemittel? Dr. Martin Riemer weiß, dass das nicht der einzige originelle Effekt dieser Werbemöglichkeit ist. Prof. Dr. Stefan Ernst verrät Ihnen alles Interessante, was Sie über das Widerrufsrecht beim Anwalt wissen müssen, und Norbert Schneider bespricht eine neue BGH-Entscheidung zur Streitwertfeststellung von Mietminderungen. In dieser Ausgabe konnten wir außerdem mit dem Regionalbeauftragten des LG-Bezirks Bonn des FORUM Junge Anwaltschaft, Rechtsanwalt Volker Fritze, darüber sprechen, worüber sich junge Juristen wirklich besondere Gedanken machen. Und in der nächsten Ausgabe gibt es dann vielleicht auch wieder etwas über das beA der BRAK. Wir bleiben gespannt! Einstweilen wünsche ich Ihnen eine nützliche Lektüre in dieser 5. MkG-Ausgabe.

Interview Über

Interview Über Vernetzung, Selbständigkeit und junge Juristen – MkG-Interview mit RA Volker Fritze Welche typischen Aufgaben hast du als Regionalbeauftragter des FORUM? Volker Fritze ist Rechtsanwalt mit den Schwerpunkten Strafrecht und Arbeitsrecht und Regionalbeauftragter für den LG-Bezirk Bonn des FORUM Junge Anwaltschaft im Deutschen Anwaltverein. Nach dem Abitur folgten für Volker Fritze zwei Jahre bei der Bundeswehr und dann das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn. Nebenbei machte er eine journalistische Fernausbildung und schrieb für Tageszeitungen und Musikzeitschriften. Inspiriert durch seine Tätigkeit als Gerichtsreporter am LG Köln und die dortigen Verhandlungen absolvierte er sein Referendariat in einer Kölner Kanzlei für Strafrecht. Seit 2013 ist Volker Fritze selbständig in seiner Kanzlei in Bonn tätig. Das FORUM Junge Anwaltschaft ist eine der größten Arbeitsgemeinschaften innerhalb des DAV. Als Mitglied sowie als Regionalbeauftragter geht es vor allem darum, die Interessen der jungen Kolleginnen und Kollegen zu kommunizieren und zu vertreten. Auf lokaler Ebene zählt für den Regionalbeauftragten dann natürlich auch die Vernetzung der Juristen untereinander zur Hauptaufgabe, beispielsweise durch die Organisation von Stammtischen oder anderen Veranstaltungen, und natürlich auch fachlichen Fortbildungen. Zwischen Junganwälten, egal ob selbständig oder angestellt, und erfahreneren Kollegen und Kolleginnen herrscht mitunter eine große Diskrepanz. Junge Anwälte kämpfen mitunter einfach ums „Überleben“, während die älteren Kollegen idealerweise schon gefestigt sind. Zwischen beiden Seiten sollte daher eine Brücke geschlagen werden, damit beide Seiten besser zueinanderfinden, sich verstehen und unterstützen können. Junge Anwälte sind die Zukunft – sie werden die juristische Welt in den nächsten Jahrzehnten gestalten. Da ist es wichtig, dass ein Maß an Kollegialität herrscht. Auch wenn man verbittert um die Sache kämpfen kann, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die anwaltliche Tätigkeit auch von gegenseitiger Fairness geprägt sein sollte. Als Regionalbeauftragter bin ich zudem Ansprechpartner für diverse Fragen und Sorgen der jungen Juristen. Was sind die häufigsten Fragen, mit denen sich die jungen Anwälte an dich als Regionalbeauftragter wenden? Volker Fritzes Lesetipps für junge Juristen: „DAV-Ratgeber für junge Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte“, hrsg. v. Deutschen Anwaltverein e.V. „Erfolgreich starten als Rechtsanwalt“ von Dieter Trimborn von Landenberg Für das Strafrecht: „Handbuch des Strafverteidigers“ von Hans Dahs „Die Philosophie der Verteidigung“ von Max Alsberg (1930) Je nach Rechtsgebiet: Diverse Blogs von Kollegen Newsletter (z. B. juris-Newsletter) Da ich ja auch im Arbeitsrecht tätig bin, wenden sich Kollegen gerne mit Fragen zu Anstellungsverträgen an mich. Auch Fragen zur richtigen, effektiven Abrechnung erreichen mich oft. Bei den Kollegen, die sich selbständig machen wollen oder es schon sind, erreichen mich ganz grundsätzliche Fragen zur Organisation des Büros, zur Fristwahrung oder wie man an Mandate kommt. Unsicherheiten entstehen oft in der allgemeinen Büroorganisation, bei der Frage nach der richtigen Krankenkasse, Nachzahlungen, Steuern, Zuschüssen zu Existenzgründungen etc. Das sind dann die Bereiche und Fragen, auf die es im Studium keine Antworten gibt. Wie sehen dann deine Antworten aus? Oft kann ich mich natürlich nur auf meine eigenen Erfahrungen berufen oder von anderen Kollegen berichten, mit denen ich mich über solche Dinge austausche. Häufig kann man die Ratsuchenden dann auch an Kontakte weitervermitteln, die echte Experten zum Thema sind. Wenn jemand zum Beispiel eine Kanzlei kaufen will und eigentlich steuerrechtliches Wissen benötigt, kann ich denjenigen an einen Kollegen vermitteln. Für alltägliche Fragen kann ich aber oft Antworten aus meinen eigenen Erfahrungswerten geben. Wie wichtig ist das Vernetzen unter jungen Juristen? Generell ist das Vernetzen unter jungen Juristen, aber auch innerhalb der ganzen Anwaltschaft, sehr wichtig. Wenn es zum Beispiel darum geht, Mandanten umfassend zu beraten und an die richtige Stelle weiterzuleiten. […] Das vollständige Interview lesen Sie auf mkg-online.de 12 Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 05 | OKT 2016

Gratis Muster: Ehevertrag – eheliches Güterrecht und denkbare Modifikationen ____________ (Adresse) Sehr geehrte/r Herr/Frau ____________ , Ihre Ehe befindet sich in der Krise und Sie überlegen, ob ein Ehevertrag aus unterschiedlichen Gründen für Sie sinnvoll sein könnte. Ich möchte Ihnen die Grundlagen darstellen: Ehegatten leben in Deutschland im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Eine Änderung dieses gesetzlichen Güterstandes erfolgt durch einen notariellen Vertrag, in dem ein anderer gesetzlicher Güterstand vereinbart wird. Der Vertrag kann vor der Eheschließung oder zu einem beliebigen Zeitpunkt nach der Heirat geschlossen werden. Der Vertrag kann auch über den Güterstand hinausgehende Regelung enthalten, z.B. für das mögliche Scheitern der Ehe, Regelungen von Unterhalt, Versorgungsausgleich (= Ausgleich der erworbenen Anwartschaften in der Altersvorsorge) oder Erbrecht. Wird ein Ehevertrag im Zeitpunkt des Scheiterns der Ehe geschlossen, handelt es sich eher um eine Scheidungsfolgenvereinbarung, die Vereinbarungen im Voraus für den Fall der Scheidung trifft. In einer solchen Vereinbarung können Sie auch Fragen der Haushaltsaufteilung, der Weiterbenutzung der Ehewohnung, Eigentum an einer gemeinsamen Immobilie, Sorgerecht und Umgang für die Kinder, Ehegatten und Kindesunterhalt regeln. Wann macht es Sinn, durch Ehevertrag den Güterstand zu ändern? Häufig wird die Gütertrennung vereinbart, weil die Eheleute irrig davon ausgehen, damit könne die Haftung des einen Ehegatten für die Schulden des anderen Ehegatten vermieden werden. Die Frage der Haftung für Verbindlichkeiten des anderen Ehegatten lässt sich jedoch durch die Wahl des Güterstands nicht beeinflussen. Die Haftung ergibt sich nämlich vielmehr aus einer Mitverpflichtung gegenüber Gläubigern, beispielsweise wenn Sie für ein Darlehen Ihres Ehegatten mit unterzeichnet haben. Auch im Güterstand der Zugewinngemeinschaft haben beide Ehegatten ihr je eigenes Vermögen und verwalten dieses allein. Ein Ausgleich wird erst im Zeitpunkt der Scheidung durch den Zugewinnausgleich gesucht. Oft ist daher die bevorzugte Regelung eine sogenannte modifizierte Zugewinngemeinschaft, die für den Fall eines möglichen Scheiterns der Ehe abweichende Regelungen vom gesetzlichen Zugewinnausgleich trifft. Für den Fall der Beendigung der Ehe durch Tod eines Partners soll es dann meist beim gesetzlichen Zugewinnausgleich bleiben. Dies vereinfacht das Erbrecht des überlebenden Ehegatten, der dann neben dem gesetzlichen Erbteil gem. § 1371 BGB einen pauschalen Anspruch auf Zugewinn in Höhe 1/4 des Nachlasses des verstorbenen Ehegatten hat, neben Kindern also in den meisten Fällen die Hälfte des Nachlasses erhält. Ein Ehevertrag muss beim Notar beurkundet werden. Die Vereinbarungen können Sie aber mit Ihrem Ehepartner vorbesprechen oder durch Ihren Anwalt verhandeln lassen. Mit freundlichen Grüßen Mit diesem Gratis-Mandantenformular erhalten Sie eine ideale Hilfestellung und können Ihre Mandanten schnell und kompetent mit den wichtigsten Informationen beraten. Als Buch oder ePUB können Sie AnwaltFormulare Mandanteninformationen auch direkt beim Deutschen Anwaltverlag bestellen. (Rechtsanwalt) Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 05 | OKT 2016 13

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