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Infobrief MkG Ausgabe 03/2016

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, Der Infobrief MkG startet nicht nur mit einer spannenden und vollgepackten neuen Ausgabe in den Juni, sondern launcht nun auch MkG online – der Infobrief präsentiert sich ab sofort online mit einem eigenen Internetauftritt. Und Sie sind aufgefordert zum Mitmachen! Senden Sie uns Ihr Foto und Ihr Statement, warum Sie MkG-Leser sind. In dieser PDF-Ausgabe haben unsere MkG-Autoren wieder viele nützliche Themen für Sie: Detlef Burhoff zeigt im dritten Teil seiner Reihe, was man als Vorschuss nach § 9 RVG verlangen kann. Katrin Jäger und Ronja Tietje erklären Ihnen, wie wichtig die Außendarstellung Ihrer Kanzlei ist. Marcus Hegelein berichtet aus seiner Erfahrung als Rechtsanwalt für Migrationsrecht. Finanzexperte Hans-Günther Gilgan hält Tipps für Sie bereit, wie Ihre Bank Sie als Rechtsanwalt unterstützen kann, und Michael Antonow empfiehlt Ihnen seine meistgenutzten Apps für Juristen. Auch interessant: MkG sprach mit Juristin und Fitness-YouTube-Star Anne Kissner. Und noch ein guter Tipp: Wolfang Wellner bewertet das neue Kompendium „Unfallmedizin für Juristen“, das Sie gratis hier bestellen können. Wie immer finden Sie auch nützliche Angebote unserer Infobrief-Partner maßgeschneidert für Ihre Bedürfnisse.

Interview

Interview MkG-Interview mit Anne Kissner Wie kamst du auf die Idee, den YouTube-Channel „BodyLaw“ zu gründen? Das kam durch meinen Hauptkanal „BodyKiss“, auf dem es um Sport und ähnliche Themen geht. Hin und wieder wurde ich von meinen Zuschauern gefragt, was ich eigentlich hauptberuflich mache. Ich war damals noch im Referendariat. Als ich sagte, dass ich Jura studiert habe und mich im Referendariat befinde, kamen immer wieder Fragen dazu, wie ich im Studium gelernt habe, um die Massen an Stoff intus zu bekommen. Ich habe dann auf meinem Hauptkanal mal ein Video hochgeladen zum Thema „Meine Lerntipps zum Jurastudium“. Das kam sehr gut an und dann kamen immer mehr Fragen zum Jurastudium und zu meinen Erfahrungswerten – ich habe mir dann aber gedacht, dass es nicht passt, solche Videos auf meinem Fitnesskanal zu veröffentlichen, weil viele Leute einfach kein Interesse daran haben, meine Tipps zum Jurastudium zu hören. Deswegen haben wir dann den Kanal „BodyLaw“ gestartet, damit alle Leute, die es dann wirklich interessiert, dort meine Empfehlungen und Ähnliches sehen können. Der Kanal richtet sich also speziell an Jurastudenten? Ich fokussiere mich schon stärker auf Referendare und Studenten, aber ich muss auch sagen, dass es zurzeit einen Umschwung gibt, da mich viele nach Tipps zum ersten Vorstellungsgespräch oder zum Berufseinstieg – soll ich mich z.B. selbstständig machen oder nicht – fragen. Daher richten sich die Videos auch an junge Anwälte, auch wenn ich hauptsächlich mit Fragen zum Studium gestartet habe. Neben deinem Studium hast du dir mit „BodyKiss“ bzw. „BodyShape“ ein eigenes Unternehmen aufgebaut. Mittlerweile arbeitest du auch als Anwältin. Ist es schwer, das miteinander zu vereinbaren? Ja, ich würde schon sagen, dass das relativ schwer ist, da der Beruf als Rechtsanwältin schon ziemlich zeitintensiv ist, es ist ja nichts, was man einfach so nebenher machen kann. Ich hatte aber das Glück, dass ich schon zu Beginn eine Kanzlei gefunden habe, die es akzeptiert hat, dass ich nicht in Vollzeit arbeite, sondern zunächst drei Tage in der Woche. Das ist auch eher selten, da man natürlich nicht weiß, wie Gerichtstermine oder Ähnliches liegen, aber eigentlich hatte ich einen Start mit drei Tagen die Woche. Ich habe das dann wieder geändert. Als „Body- Kiss“ und „BodyShape“ größer wurden und viel Arbeit erforderten, habe ich dann weiter runtergeschraubt und wirklich nur noch von zu Hause aus Akten bearbeitet. Deswegen ist es nicht ganz leicht. Dazu muss ich sagen, dass ich zukünftig weiter umschwenken werde: Da ich noch nicht weiß, wo es in Zukunft hingehen wird, ich das Dasein als Juristin aber nicht aufgeben möchte, habe ich mich jetzt nach längerer Überlegung entschieden, zu promovieren und tue dies jetzt an der Universität zu Köln. Du hast dich also dafür entschieden, nicht nur Unternehmerin bzw. YouTuberin zu sein, sondern auch deine juristische Karriere weiterzuverfolgen? Ja, ich möchte das auch nicht missen oder aufgeben. Ich muss immer betonen, dass das YouTube-Business sehr spannend und interessant ist und da geht es mittlerweile ja auch um richtig viel Geld. Man kennt es ja auch mittlerweile, dass YouTube-Influencer da mehr Einfluss auf die Meinung der jungen Leute nehmen als z.B. einige Schauspieler. […] Wollen Sie weiterlesen? Fortsetzung auf MkG-online.de! Anne Kissner ist Juristin. Zu großer Bekanntheit hat die 28-Jährige es allerdings durch ihren YouTube- Kanal „BodyKiss“ geschafft, auf dem sie seit ihrer Examens- und Referendariatszeit in 2013 Videos über Fitness und Ernährung veröffentlicht. Aus dem anfänglichen Hobby entwickelt sich ein ganzes Unternehmen: Die YouTube-Videos dienen mittlerweile als Vertriebskanal für das mit ihrem Freund gegründete Unternehmen „BodyShape“, das als Abo-Modell Zugang zum persönlichen Fitnessprogramm liefert. Der YouTube-Kanal „BodyKiss“ kann mittlerweile über 200.000 Abonnenten und über 20 Mio. Aufrufe verzeichnen. Als Zweitkanal gründete Anne Kissner 2015 „BodyLaw“, auf dem sie Videos rund um das Thema Jura hochlädt – seien es Tipps zur Examensprüfung, die rechtlichen Aspekte der Kündigung des Arbeitsvertrags oder Antworten zum Berufseinstieg. Neben dem YouTube-Kanal mit knapp 8.000 Abonnenten haben Interessierte auch die Möglichkeit, sich in der dazugehörigen Facebook-Gruppe auszutauschen. Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 03 | JUN 2016 14

Gratis Muster: Grundzüge des Gewinnausgleichs Sehr geehrte/r Herr/Frau (...), im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft gibt es zwei Gründe zur Durchführung des Zugewinnausgleichs: Im Falle des Todes eines Ehegatten hat der überlebende Ehegatte als gesetzlicher Erbe (ohne Ehevertrag) neben dem erbrechtlich geregelten Anteil am Nachlass gem. § 1931 BGB einen familienrechtlichen pauschalen Zugewinnausgleich in Höhe von 1/4 des Nachlasses. Im Falle des Scheiterns der Ehe wird der Zugewinnausgleich konkret und rechnerisch durchgeführt. Grundgedanke des Zugewinnausgleichs ist die Annahme, dass die Arbeitsleistung beider Eheleute gleichwertig ist. Dies gilt insbesondere für die Hausfrauenehe, in der traditionell die Ehefrau die Haushaltsführung und Kindererziehung übernommen hat und deshalb kein eigenes Einkommen erzielt. Was während der Ehe erwirtschaftet wurde, soll zwischen den Ehegatten geteilt werden. Der Zugewinnausgleich erfolgt durch eine Geldzahlung desjenigen Ehegatten, der in der Ehezeit mehr Vermögen erzielt hat, als der andere. Die gesetzliche Definition des § 1373 BGB lautet: Zugewinn ist derjenige Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten sein Anfangsvermögen übersteigt. Zur Berechnung muss also zunächst festgestellt werden, mit welchem Vermögen Sie in die Ehe gegangen sind sowie Ihr Ehepartner. Danach muss das jeweilige Endvermögen festgestellt werden. Für jeden Partner werden Anfangs- und Endvermögen miteinander verglichen und es ergibt sich der Zugewinn. Derjenige, der den höheren Zugewinn hatte, muss die Hälfte der Differenz zum Zugewinn des anderen ausgleichen. Dieses recht einfache Prinzip wird jedoch durch verschiedene Aspekte verkompliziert, die hier nur auszugsweise genannt werden können: Häufig existieren keine Nachweise mehr zum Anfangsvermögen. Zur Sicherung Ihrer Ansprüche sollten Sie also möglichst viele Dokumente aufbewahren. Seit dem 1.9.2009 kann das Anfangsvermögen nicht nur positiv sein, sondern es werden auch Schulden angerechnet, so dass auch negatives Anfangsvermögen existieren kann. Entscheidend für das Anfangsvermögen ist der Tag der Heirat. Bei älteren Ehepaaren, ist dies der Tag des Inkrafttretens des Gleichberechtigungsgesetzes, nämlich der 1.7.1958. Entscheidend kann der Zeitpunkt sein, in dem ein vertraglicher Wechsel von einem anderen Güterstand in die Zugewinngemeinschaft erfolgt. Zum Anfangsvermögen wird hinzugerechnet, was ein Ehegatte von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht durch Schenkung oder Ausstattung erhalten hat. Rechnerisch sollen diese Vermögenswerte nicht in den Zugewinnausgleich miteinbezogen werden. Anders sieht dies bei Lottogewinn, Schmerzensgeld oder einer Unfallabfindung aus. Diese werden in vollem Umfang beim Zugewinn berücksichtigt. Auch das Endvermögen kann seit der Reform des Familienrechts negativ sein. Allerdings ist der Zugewinn immer mindestens mit Null anzusetzen, auch wenn das Anfangsvermögen höher als das Endvermögen war. Berechnungszeitpunkt für den Zugewinnausgleich ist die Rechtshängigkeit des Scheidungsantrags, das heißt die Zustellung des Scheidungsantrags an den anderen Ehegatten. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Zugewinnausgleich vorzeitig geltend zu machen, beispielsweise bei Abschluss eines Ehevertrages oder bei Besorgnis von Vermögensverschlechterungen. Sie haben gegenüber Ihrem Ehegatten einen Anspruch auf Auskunft über das Vermögen. Dieser gilt für das Vermögen zum Zeitpunkt der Trennung. Auf Aufforderung sind Belege vorzulegen. Mit freundlichen Grüßen Mit diesem Gratis-Mandantenformular erhalten Sie eine ideale Hilfestellung und können Ihre Mandanten schnell und kompetent mit den wichtigsten Informationen beraten. Als Buch oder ePUB können Sie AnwaltFormulare Mandanteninformationen auch direkt beim Deutschen Anwaltverlag bestellen. (Rechtsanwalt) Infobrief Spezial MkG • Mit kollegialen Grüßen 03 | JUN 2016 15

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