Aufrufe
vor 7 Monaten

MKG-Fachinfo-Magazin Ausgabe 1/18

  • Text
  • Mkg
  • Kanzleimarketing
  • Jurist
  • Schneider
  • Tech
  • Anwalt
  • Mandanten
  • Recht
  • Kanzlei
  • Arbeitsrecht
  • Digitalisierung
MkG-Infobrief wird zum Fachinfo-Magazin MkG Bekannter Infodienst für Jungjuristen startet 2018 mit modernem Magazin-Konzept. Der Infodienst MkG – mit kollegialen Grüßen – erscheint ab 2018 in einem komplett überarbeiteten Magazin-Layout. Neben neuen Ressorts wie News & aktuelle Rechtsprechung, RVG & Co. oder Legal Tech & Digitalisierung bereichern auch multimediale Inhalte wie Videos und Podcasts die Beiträge der Fachautoren. Mit diesem neuen Konzept verstärkt der Infodienst seine Praxisnähe und vermittelt Tipps rund um die ersten Berufsjahre für Jungjuristen noch anschaulicher. In dieser Ausgabe lesen Sie: ►Norbert Schneider: Fortsetzung eines Erbrechtsstreits Wer ist Auftraggeber? Erbe oder Erblasser ► Bernhard Stippig: Gesetzliche Änderung des Mandatsgeheimnisses: Wie die neue Gesetzeslage effizientere Arbeitsweisen erlaubt ► Dr. Christoph Kurzböck: Umfangreiche Neuregelungen beim Beschäftigtendatenschutz bleiben aus ► Natalia Reschetnikow: Flexible Arbeitswelten im digitalen Zeitalter: Auch das Recht muss flexibler werden ► Viviane Schrader: Kinder in der Kanzlei?! Kein Problem mit familienfreundlichen Konzepten ► Dr. Dominik Herzog: Gerichtsprozess und Kabarett: Wo ist der Unterschied? ► Markus Weins: Mandantenbindung wichtiger als die Neuakquise? Zwei simple Tipps für mehr Bindung und Treue Ihrer Mandanten!

NEWS & AKTUELLE

NEWS & AKTUELLE RECHTSPRECHUNG FLEXIBLE ARBEITSWELTEN IM DIGITALEN ZEITALTER: AUCH DAS RECHT MUSS FLEXIBLER WERDEN NATALIA RESCHETNIKOW Natalia Reschetnikow, absolvierte nach Ihrem Jurastudium in Mainz und Bonn ihr Referendariat am Landgericht Kaiserslautern und verbrachte eine Wahlstation in San Francisco, USA. Ihre Zulassung als Rechtsanwältin besitzt sie seit 2012. Im gleichen Jahr nahm sie am Fachanwaltslehrgang für Arbeitsrecht mit Erfolg teil und sammelte erste Berufserfahrung im Personalbereich eines Versicherungsunternehmens. Außerdem übernahm sie 2016 die Leitung des Projekts des Landes Rheinland-Pfalz „Kompetenzzentrum Zukunftsfähige Arbeit in Rheinland-Pfalz“. Neben dem Arbeitsrecht liegen ihre fachlichen Schwerpunkte beim Zivil-, Verkehrs und Sozialrecht. Zudem beschäftigt Reschetnikow sich intensiv mit Digitalisierung und Arbeitsrecht, Arbeitswelt 4.0, Arbeitsrecht im Personalwesen www.kanzlei-nr.de In der Arbeitswelt ist Digitalisierung seit Jahrzehnten kein Fremdwort mehr. Der technologische Fortschritt hat aufgrund von zunehmender Vernetzung von Menschen und Objekten untereinander, sowie mit dem Internet in den letzten Jahren jedoch rasant zugenommen. Eines der Schlagwörter inmitten des digitalen Wandels ist „Flexibilisierung“. Dieser Beitrag skizziert, welche Anforderungen die fortschreitende Flexibilisierung der Arbeit bereits heute an das Arbeitsrecht stellt. Der Wandel zur zunehmend digitalen Wirtschaft wirkt sich hinsichtlich der Interaktion von Mensch und Technologie nachhaltig aus und verändert unser Verständnis von Arbeit grundlegend. Insbesondere dort, wo neue Organisationsformen und Arbeitsmodelle nicht mit dem im Wesentlichen unveränderten Arbeitsrecht zusammenpassen, ist der Arbeitsrechtler vor große Herausforderungen gestellt. Nicht immer passen die Wünsche von Arbeitgebern und Arbeitnehmern mit den arbeitsrechtlichen Regelungen zusammen. FLEXIBILISIERUNG DER ARBEIT VS. ARBEITSRECHT Nach Angaben des BMAS nutzen rund 85 Prozent der Beschäftigten digitale Technologien am Arbeitsplatz. Die Voraussetzungen für zeit- und ortunabhängiges Arbeiten sind dadurch mehr denn je gegeben. Die Abkehr von einem starren Arbeitsmodell wird zugunsten der besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben von Beschäftigen inzwischen nahezu vorausgesetzt. Nach einer Studie der Manpower Group Solutions bevorzugen rund 40 Prozent der deutschen Beschäftigten, einschließlich der Führungskräfte, Homeoffice. Mit 26 Prozent steht Arbeit in Gleitzeit auf dem zweiten Platz. Auch Arbeitgeber profitieren von der Flexibilisierung. Sie gewinnen an Attraktivität und machen sich stark für den bestehenden Fachkräftemangel, der mit den veränderten Anforderungen an die Qualifikation der Arbeitnehmer einhergeht. Außerdem ist bereits heute der flexible Einsatz der Beschäftigten für die Reaktionsfähigkeit auf Marktschwankungen sehr wichtig. Das sagen laut der Fraunhofer-Studie „Produktionsarbeit der Zukunft – Industrie 4.0“ 94,7 Prozent der 661 produzierenden befragten Unternehmen. Flexibilität kann auch bei der Optimierung der Arbeitsprozesse durch Technologie in anderen Branchen eine Rolle spielen. So können z. B. Handwerker mittels Telematik Dienstleistungen, wie Reparaturen, anleiten, ohne vor Ort zu sein. Beispiele für innovative Arbeitsmodelle sind Mobile Office, flexible Teilzeit, Lebensarbeitszeitmodelle, hohe Zeitsouveränität, die mit Selbstorganisation verbunden ist, Desk-Sharing oder Open-Space-Offices. Bei der Einführung entsprechender Arbeitsmodelle kann die richtige Einordnung der Arbeitszeit oder des Arbeitsortes in den arbeitsrechtlichen Kontext allerdings ein Problem darstellen. Als Hürden bei der Ausgestaltung kommen die starren Vorgaben der §§ 3 ff. ArbZG im Hinblick auf Höchstarbeitszeiten, Ruhezeiten oder Arbeit auf Abruf in Betracht. Auch die durch den Einsatz von smarten Arbeitsgeräten begünstigte und jederzeit mögliche Erreichbarkeit ist eine Herausforderung bei der Einordnung der arbeitsbezogenen Tätigkeiten als Arbeitszeit, und zwar dann, wenn 10 // FACHINFO-MAGAZIN

NEWS & AKTUELLE RECHTSPRECHUNG Arbeitnehmer außerhalb der vertraglichen Arbeitszeit erreichbar sind oder sich selbst erreichbar machen. NEUE ORGANISATIONSFORMEN ERFORDERN UMDENKEN Die Anpassung der Unternehmensstrukturen an die Anforderungen der Arbeitswelt 4.0 stellt das Arbeitsrecht ebenfalls auf den Prüfstand. Die Auslösung von Innovationen ist immer mehr an kollaborative Arbeitsprozesse und die teils betriebsübergreifende Vernetzung von Experten-Knowhow oder sogar ganzer Unternehmen geknüpft. Agilität gewinnt an Bedeutung und spiegelt sich z. B. in Schwarm-Organisationen wider. Hier handeln die Beschäftigten losgelöst von hierarchischen Strukturen als Arbeitskollektiv, sind selbstorganisiert, flexibel und situationsbestimmt. Bereits im Jahr 2016 hatte Daimler für rund 20 Prozent der Mitarbeiter eine Umstellung der Organisationsstruktur auf Schwarm-Organisation angekündigt. Der Trend zur Plattformökonomie, insbesondere bei fluiden Organisationsformen, macht zudem digitales Outsourcing möglich. In diesem Zusammenhang werden die sog. „Crowd- oder Clickworker“ als Externe zur Erledigung von entweder wissensintensiven oder einfachen Aufgaben beauftragt. Solche und ähnliche Organisationsformen werfen in erster Linie Fragen im Hinblick auf die Weisungsgebundenheit, die arbeitsrechtliche Haftung oder die Scheinselbstständigkeit auf. Weiter gefasst könnten sogar arbeitsrechtliche Grundbegriffe, wie Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder Betrieb grundlegend einer Neudefinition unterworfen sein. INNOVATIVE TECHNOLOGIE WIRFT NEUE FRAGEN AUF Ferner erfordert der weitgehende Einsatz von digitaler Technologie und künstlicher Intelligenz einen Schritt in Richtung Flexibilisierung der Arbeit. Diesen Schritt nicht zu gehen, wäre fatal, da diese Technologie durchaus in der Lage ist, einen nicht flexibilisierten Arbeitsprozess und somit auch die daran Beteiligten, abzulösen. Der Einsatz solcher Technologien, wie z. B. der Servicerobotik, Assistenzsysteme, Wearables oder Augumented Reality wirft zudem angrenzende Fragen nach Umgang mit Beschäftigtendaten, Anpassung der Mitbestimmungsrechte und des Arbeitsschutzes oder dem Umgang mit großflächigen Rationalisierungsmaßnahmen auf. Diese Fragen gilt es jedoch, separat zu beleuchten. Mit kollegialen Grüßen Natalia Reschetnikow Professionelle Sprachverarbeitung per Smartphone. Digital geht einfach mehr. Die Zukunft der Kanzlei ist digital – auch beim Diktieren! Die professionelle DictaNet Online-Spracherkennung wandelt Diktate direkt in Text um. Das Programm kennt das anwaltliche Fach vokabular und ist lernfähig. Der Textversand an Ihr Büro erfolgt verschlüsselt. Nutzen Sie einfach das Gerät, das Sie sowieso bei sich haben – Ihr Smartphone. Informieren Sie sich jetzt: www.dictanet.com INFOLINE: 0800 726 42 76 11 // FACHINFO-MAGAZIN

Online-Kiosk

eMagazin kanzleimarketing.de 03/2018
MkG-Fachinfomagazin Ausgabe 04/18
Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2018, 4. Auflage
MkG-Fachinfomagazin Ausgabe 04/18
MkG Spezial Kanzleigründung leicht gemacht
Fachinfo-Magazin MkG - Ausgabe 03/2018
Fachinfo-Magazin MkG - Ausgabe 02/2018
MKG-Fachinfo-Magazin Ausgabe 1/18
InfoBrief MkG 06/2017
Wegweiser zur Fachanwaltschaft
Infobrief MkG Ausgabe 05/2017
Infobrief-MkG 04/2017
MkG-Infobrief Ausgabe 3/2017
MkG-Sonderausgabe: Die Wahl der ersten Anwaltssoftware
Infobrief MkG Ausgabe 02/2017
Infobrief MkG Ausgabe 2017/01
Infobrief MkG, Ausgabe 2016/06
Infobrief MkG 5/2016
Infobrief MkG 03/2015
Infobrief MkG 04/2016
Infobrief MkG Ausgabe 01/2016
Infobrief MkG Ausgabe 02/2016
Infobrief MkG Ausgabe 03/2016
eMagazin kanzleimarketing.de 03/2018
eMagazin kanzleimarketing.de: Sonderausgabe "Erfolgsrezept Mandantenbindung"
eMagazin kanzleimarketing.de 02/2018
eMagazin kanzleimarketing.de 01/2018
Magazin kanzleimarketing.de 04/2017
kanzleimarketing.de Ausgabe 03/2017
eMagazin kanzleimarketing.de "Legal Tech als Chance"
eMagazin kanzleimarketing.de 2/2017
eMagazin kanzleimarketing.de
Fachinfo-Magazin HSB - Ausgabe 2/18
Fachinfo-Magazin HSB - Ausgabe 1/18
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 03/2017
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbetraege Ausgabe 2/2017
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 1/2017
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 3/2016
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 01/2015
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 01/2016
Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 02/2016

Sammlung

Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2018, 4. Auflage
DSGVO: Sofortmaßnahmen für Anwaltskanzleien
DSGVO: Die zehn wichtigsten To-dos für Steuerkanzleien
Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2018
30 Tage – 30 Mandatsanfragen
Suchmaschinenoptimierung für Rechtsanwälte: Wie "Anwalts-SEO" funktioniert und was Suchdienste dazu beitragen.
Die Sanierung von Mandanten-Unternehmen: Krisen bewältigen, Mandanten halten
Die Wahl der passenden juristischen Datenbank
Die Wahl der richtigen Krankenversicherung für Steuerberater
Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2017
Der Beruf des Steuerberaters
Cyberkriminalität und Cyberschutz für Rechtsanwälte und Mandanten
Kanzleimarketing kompakt
Wie Steuerberatungskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben
eBroschüre Wie Rechtsanwaltskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben
Die Wahl der richtigen Krankenversicherung für Rechtsanwälte
Anwaltssuche im Internet
Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2016
Daten- und Aktenvernichtung in der Anwaltskanzlei
Daten- und Aktenvernichtung in der Steuerberatungskanzlei
Reisekostentabelle für auswärtige Anwälte 2016
Daten- und Aktenvernichtung in Krankenhäusern und Arztpraxen
Datenschutz in der Zahnarztpraxis
Anwaltssuche und Rechtsberatung im Internet

Freie Fachinformationen GmbH
Leyboldstraße 12 / 50354 Hürth
Tel.: 02233 80575-14
E-Mail: info@ffi-verlag.de
Deutschland


© 2016 by Freie Fachinformationen GmbH