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MkG-Fachinfomagazin Ausgabe 05/18

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Neue Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG: Vom Kanzleiwechsel bis zur Musterfeststellungsklage Wie funktioniert ein erfolgreicher Kanzleiwechsel? Wie sorge ich dafür, dass meine Mandanten mich verstehen und was hat es mit der neuen Musterfeststellungsklage auf sich? Um diese Fragen geht es unter anderem in der fünften Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG – mit kollegialen Grüßen – das Online-Magazin für Jungjuristen. In dieser Ausgabe lesen Sie: ►Fee Rahel Schlaegel: Mit dieser Strategie finden Sie Ihren Berufsweg ► Vincent Döbrich: Einführung des Musterfeststellungsverfahren – kollektiver Rechtsschutz made in Germany ► Petra Geißinger: Artikelserie Arbeitsrecht 4.0. – Private Nutzung von Internet und E-Mail am Arbeitsplatz? ► Norbert Schneider: Welche Richtlinien gelten bei Terminsgebühr für Hauptbevollmächtigte und Terminsvertreter? ► Dr. Anja Schäfer: Wie Sie als Anwalt verständlich mit Ihren Mandanten kommunizieren ► Bettina Taylor: IURRATIO Job Awards 2019 – Müssen Kanzleien bald um Nachwuchs kämpfen

KANZLEIPRAXIS

KANZLEIPRAXIS ................................................................................................................................................................................................................... NUTZEN SIE STIMME UND SPRECHPAUSEN ALS BEWUSST 2. EINGESETZTE KOMMUNIKA- TIONSINSTRUMENTE Anwälte haben mitunter die Angewohnheit, zu schnell zu sprechen und die Wirkung von Sprechpausen zu unterschätzen. Geht es Ihnen auch so, dass Sie anderen in wenig Zeit möglichst viel erläutern wollen? Nach einer Studie des Allensbacher Instituts macht der fachliche Inhalt bei der Kommunikation nur 19 Prozent aus. 81 Prozent entfallen auf Gestik, Mimik und Stimme, deren Anteil regelmäßig, und nicht nur im Anwaltsalltag, unterschätzt wird. Wer kommuniziert, repräsentiert und wird damit als Stimme seiner Kanzlei wahrgenommen. Im persönlichen Austausch wird die Wirkung der Stimme häufig falsch eingeschätzt. Sie hat einen Einfluss darauf, welche Inhalte Ihr Gegenüber wahrnimmt. Wenn Sie sich häufig verhaspeln oder Ihr Anliegen zu leise oder ohne Intonation vortragen, werden Sie mit Ihrer Expertise nicht ausreichend wahrgenommen. Nicht selten passiert es bei Sachfragen, dass Sätze aneinandergereiht werden, ohne dass zwischendurch der „sprichwörtliche Punkt“ gemacht wird, bei dem die Stimme nach unten geht. Die Wirkung dieser gefühlt endlosen Abfolge von neuen Fakten auf die Zuhörer ist fatal. Diese empfinden ihr Gegenüber als gehetzt und fühlen sich von der Informationsflut überfordert. Abhilfe schaffen hier regelmäßig gesetzte „sprichwörtliche Punkte“ am Ende eines jeden Satzes verbunden mit Sprechpausen. Machen Sie sich bewusst, dass diese Pausen Denkpausen für Ihre Mandanten sind. Auf diese Weise erreichen Sie nicht nur, dass Sie besser verstanden werden, sondern auch, dass das Gesagte eher behalten wird. Zudem werden Pausen von Zuhörern anders als von Ihnen selbst und damit keinesfalls als zu häufig oder zu lange wahrgenommen. Nutzen Sie bewusst gesetzte Sprechpausen außerdem dazu, Ihre Rede zu strukturieren und dramaturgisch zu gestalten. Auf diese Weise ermöglichen Sie es Ihrem Gegenüber beispielsweise, wichtige Informationen von weniger wichtigen zu unterscheiden. Ein guter Anhaltspunkt dafür ist, wenn Sie selbst als Redner das Gefühl haben, dass Sie zu langsam sprechen. Dann ist es für Ihre Zuhörer genau richtig. FAZIT: 3. BEWUSSTER KOMMUNIZIEREN Gehen Sie den Austausch mit Ihren Mandanten strategisch an und setzen Sie Ihre Kommunikationsqualitäten und -instrumente bewusst und zielorientiert ein. Kommunizieren Sie verständlich und auf den Punkt gebracht. Stellen Sie Verständnisfragen und hören Sie aktiv zu. Agieren Sie in dem Bewusstsein, dass die Stimme Ihre Inhalte transportiert. Setzen Sie mit ihr Akzente, lenken Sie die Aufmerksamkeit auf die für Sie wichtigen Passagen und achten Sie auf Pausen. Denn dies alles wirkt sich positiv auf Ihre Zuhörer und damit auch auf Sie aus. PS: Wie es Ihnen gelingt, die richtigen Fragen zu stellen und zu erfahren, welchen Nutzen oder Vorteil Ihre Mandanten erwarten, oder welcher Bedarf bzw. gar rechtliches Problem es zu erörtern gilt, hören Sie in Folge 16 meines Podcasts „Kommunikationstango“ unter anja-schaefer.eu (Stand: 17.09.2018). Mit kollegialen Grüßen Dr. Anja Schäfer Von Arbeitsrecht bis Zivilrecht. beck-online – einfach, komfortabel und sicher. beck-online ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Juristen, Steuerberater, Wirtschafts prüfer, Personalleiter und viele weitere Berufs gruppen profitieren bei ihren Recherchen vom hohen Qualitäts standard dieser Datenbank. Hinter beck-online steckt vor allem die langjährige Verlagserfahrung des Hauses C.H.BECK, aber auch das geballte Wissen von mittlerweile rund 60 Fachver­lagen­und­Kooperations­partnern.­Damit schöpfen Sie bei jeder Suche aus dem Vollen und können das gefundene Ergebnis bei Bedarf mühelos nach allen Seiten absichern. So einfach war das Recherchieren noch nie. Kostenloser 4-Wochen-Test und weitere Infos unter: beck-online.de 14 // FACHINFO-MAGAZIN facebook.com/verlagchbeck twitter.com/beckonlinede | Verlag C.H.Beck oHG, Wilhelmstraße 9, 80801 München

VERANSTALTUNGSBERICHT ................................................................................................................................................................................................................... IURRATIO JOBS AWARDS 2019: MÜSSEN KANZLEIEN BALD UM NACHWUCHS KÄMPFEN? BETTINA TAYLOR Produktmanagement, FFI-Verlag www.ffi-verlag.de Ehrung der Siegerkanzlei Hogan Lovells Gruppenbild aller Teilnehmer 15 // FACHINFO-MAGAZIN Für Anwaltskanzleien wird es immer wichtiger, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Die Karriereplattform IURRATIO Jobs kürte am 11. Oktober erstmals die besten Anwalts-kanzleien als Arbeitsgeber für Refe-rendare und setzte damit ein Zeichen in Zeiten des Nachwuchsmangels. HOGAN LOVELLS ALS BESTER ARBEITGEBER DEUTSCHLANDS AUSGEZEICHNET Damit angehende Referendare als Berufseinsteiger einschätzen können, wo sie am besten aufgehoben sind, hat IURRATIO zum ersten Mal ein Ranking erstellt und am 11.10.2018 bei einer offiziellen Preisverleihung im Frankfurter Steigenberger Hotel die 50 besten Arbeitgeber für Referendare gekürt. Auch für die Regionen Nord-, Süd-, Ost- und Westdeutschland wurden Gewinner gekürt. Die Großstädte Hamburg, München, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Köln und Frankfurt am Main bekamen ebenso jeweils ein eigenes Ranking und wurden ergänzt durch die Kategorien für die beste Anwaltsboutique und die beste mittelständische Kanzlei Deutschlands. Die höchste Auszeichnung wurde in der Kategorie „Top Arbeitgeber“ vergeben. Gewinner des Abends war mit gleich drei Preisen die Großkanzlei Hogan Lovells. Sie gewannen nicht nur die höchste Auszeichnung als bester Arbeitgeber in Deutschland, sondern wurden auch bester Arbeitgeber in den Großstädten München und Hamburg. Eda Aybey, Chefredakteurin des REF50 und Dr. Andreas Muth, Beiratsvorsitzender der Iurratio Media GmbH, führten als Moderatoren durch die Veranstaltung und übergaben den Gewinnern zusammen mit den Sponsoren der Preisverleihung ihren Preis. PRAXISNÄHE IST FÜR REFEREN- DARE DAS TOPKRITERIUM Neben dem eigenen Platz im Ranking dürften auf Seiten der mehr als 120 Teilnehmer auch die Bewertungskriterien der Umfrage interessant gewesen sein. Diese erläuterte REF50-Herausgeber und Rechtsanwalt Jens-Peter Thiemann. REFERENDARE BEVORZUGEN MITTELSTÄNDISCHE KANZLEIEN Zu den wesentlichen Kategorien gehörten: Einbindung in die praktische Arbeit, Unterstützung bei der Examensvorbereitung, Möglichkeiten der Einstellung sowie Vergütung und Zusatzangebote. Diese Kriterien gingen aus einer Umfrage unter 700 Anwaltskanzleien, die ihre Angebote und Bedingungen für Referendare nannten, hervor. Das eigentliche Ranking ergab sich anschließend aus einer Umfrage unter mehr als 1.000 Referendaren, Absolventen und Studierenden. Die Ergebnisse zeigen: Die Anforderungen an die Kanzleien als Arbeitgeber haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Während früher Großkanzleien mit bekanntem Namen und hohen Gehältern punkteten, überzeugen heute zunehmend mittelständische Kanzleien als beliebteste Arbeitgeber für das Referendariat. In der IURRATIO-Umfrage erzielten sie vor Großkanzleien (68%), Unternehmen und Anwaltsboutiquen (73%) mit 89 Prozent die beste Bewertung. Am wichtigsten ist den Nachwuchsjuristen dabei der Bewertungsfaktor „Einbindung in die praktische Arbeit“. Sie wollen regelmäßiges Feedback von ihren Chefs und Einblick in die Arbeit mit Mandanten erhalten. Anders als Zusatzleistungen wie Mietkostenzuschuss oder Zusatzvergütung dürften diese Anforderungen für die meisten Kanzleien leicht umsetzbar sein. Hogan Lovells ist hier als Gewinner der diesjährigen Verleihung bestens aufgestellt: Die Referendare erhalten Einblick in unterschiedliche Praxisgruppen und nehmen an Meetings und Mandantengesprächen teil. Ein Associate steht ihnen als persönlicher Mentor zur Verfügung. Hinzu kommen Programme, die bei der Vorbereitung auf das zweite Staatsexamen helfen, Unterstützung bei der Wohnungssuche sowie kostenlose Speisen und Getränke.

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