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MkG Spezial Kanzleigründung leicht gemacht

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Neue Spezialausgabe: Kanzleigründung leicht gemacht! MkG Spezial liefert die besten Tipps & Checklisten Fachinfo-Magazin MkG – Mit kollegialen Grüßen Spezialausgabe, Juli 2018, 18 Seiten, im PDF-Format, gratis Das Jurastudium allein reicht nicht zur Kanzleigründung. Wer als Anwalt selbstständig sein will, braucht auch unternehmerisches Know-how. Diese Spezial-Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG (Mit kollegialen Grüßen) ist ein kompakter Ratgeber für junge Juristinnen und Juristen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Sie führt die wichtigsten Grundvoraussetzungen zur Kanzleigründung auf, erklärt, was in ein Businesskonzept gehört und wie man geeignete Mitarbeiter findet. Aus dem Inhalt: ►Einführung: Zahlen, Daten, Fakten zum Rechtsmarkt ►Voraussetzungen: Rechtliche, persönliche und praktische Bedingungen ►Planung: Kanzleivision und Positionierung, Gründungs- und Businesskonzept ►Umsetzung: Zeitplan erstellen ►Mitarbeiter finden ►Die nötige Infrastruktur: Büroeinrichtung & IT

EINFÜHRUNG

EINFÜHRUNG ................................................................................................................................................................................................................... Schaut man sich die Zahlen genauer an, steigen die Zulassungszahlen zwar nach wie vor bundesweit im Durchschnitt leicht an mit 0,18 %, ein genauer Blick lässt jedoch erkennen, dass die Anwaltszahlen insbesondere im Osten (also in allen sogenannten neuen Bundesländern) aber auch im Norden deutlich zurückgehen und zwar um 2 %. Brandenburg – 0,13 % Sachsen – 1,14 % Zweibrücken – 1,71 % Thüringen – 1,86 % Bremen – 1,97 % Mecklenburg-Vorpommern – 2,26 % Sachsen-Anhalt – 2,44 % In den klassischen Ballungsgebieten, und hier vor allem in den südlichen, steigen die Zahlen hingegen überdurchschnittlich an: Hamburg + 0,32 % Köln/Nürnberg + 0,55 % Berlin + 0,73 % Frankfurt + 0,74 % Stuttgart + 0,77 % Düsseldorf + 0,89 % München + 1,18 % Tatsächlich hat der Allgemeinanwalt offensichtlich ausgedient und verabschiedet sich gerade zusammen mit dem Landarzt in die Geschichtsbücher. Zudem wird die Branche insgesamt weiblicher, wie der Zuwachs in Bezug zu den Gesamtzahlen 3 zeigt: Zuwachs: Syndikusanwältinnen + 54,23 % Anwältinnen + 34,47 % Anwaltsnotarinnen + 14,90 % Schon jetzt gibt es mehr weibliche als männliche Studierende in den Rechtswissenschaften an den Universitäten 4 . Auch die Spezialisierung schreitet weiter voran: Mehr als ein Viertel der Anwälte sind spezialisiert und führen mindestens einen der mittlerweile 23 Fachanwaltstitel oder haben sich mit einem zusätzlichen Zweitberuf besonders qualifiziert. Fachanwaltstitel 25 % Juristischer Zweitberuf (z. B. Notar, Mediator, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater) 9 % NichtjuristischerZweitberuf 9 % 5 Dabei fällt auf, dass der Zweiterwerb am einträglichsten bei Einzelanwälten und bei sehr gut verdienenden Anwälten ist. Was sagt uns das also noch? Zum einen dürfte der Zweiterwerb bei genauer Betrachtung die Anzahl der tatsächlich als Rechtsanwalt tätigen um mindestens 10 % nach unten korrigieren 6 . Zum anderen werden eine nicht unerhebliche Anzahl Anwälte bloße „Titularanwälte” sein, die sich lediglich die günstige Altersversorgung im Versorgungswerk der Rechtsanwälte sichern und ansonsten in anderen Berufen arbeiten 7 , d. h. dass der Zweiterwerb also tatsächlich der Haupterwerb ist. Die Legal-Branche versucht mit diesen Entwicklungen auf ihre drei existenziellen Herausforderungen zu reagieren. Hinzu kommen die Herausforderungen, denen sich der Beratermarkt im Allgemeinen ohnehin stellen muss, in Zeiten, in denen Wissen online und automatisiert jederzeit von überall kostenfrei abrufbar ist. Das Wissensmonopol der Akademiker stirbt und Sie müssen Ihr Geschäftsmodell, aber auch Ihre wahren Kompetenzen neu denken. Tendenziell scheint der Rückgang auf der einen Seite stärker als der Zuwachs auf der anderen. Die Branche bereinigt sich also in gewisser Weise selbst, indem es die Anwaltschaft zunehmend in die mittleren und südlichen Ballungsgebiete zieht – zu Konjunktur und Wirtschaft – und erstaunlicherweise gerade dorthin, wo die Anwaltsdichte ohnehin am Größten ist. Eine letzte, verzweifelte Flucht vor dem Aus oder geschicktes Kalkül? HERAUSFORDERUNGEN DER RECHTSBERATERBRANCHE: • Konkurrenzdruck (von innen und außen) • Wandlung des Berufsbildes durch den Gender- und Generation-shift • Digitalisierung und Globalisierung • Wegfall des Wissensmonopols • Neue Geschäftsmodelle (disruptive Innovationen) • Ganzheitliche Beratungsprodukte mit dem Menschen im Fokus 4 // SONDERAUSGABE 3 BRAK: große Mitglieder-Statistik vom 13.06.2017. 4 Studie des DAV durch die Prognos AG von 2013 „Die Zukunft der Anwaltschaft ist weiblich“. 5 Soldan Insititut (Prof. Dr. Killian) vom 08.06.2017. 6 Soldan Insititut (Prof. Dr. Killian) vom 08.06.2017. 7 Branchenreport der Sparkasse 2017, S.8

VORAUSSETZUNGEN ................................................................................................................................................................................................................... VORAUSSETZUNGEN: WELCHE BEDINGUNGEN ERFORDERT DIE KANZLEIGRÜNDUNG? Jede Kanzleigründung ist so einzigartig wie der gründende Anwalt, die gründende Anwältin, die Situation, aus der heraus gegründet wird und weist insofern spezifische Besonderheiten auf. In der Regel folgt neben der Gründung als Junganwalt nach Abschluss des 2. Examens der Kauf einer Kanzlei oder der Eintritt in eine bestehende Kanzlei, die Gründung in Nebentätigkeit, aus der Arbeitslosigkeit oder der Elternzeit heraus 8 . Bitte nehmen Sie unbedingt das umfangreiche Unterstützungs- und Beratungsangebot in Anspruch und lassen Sie sich individuell beraten, um das für Sie passende Individualpaket zu schnüren 9 ! Zuständig für die Anmeldung Ihrer Kanzlei ist in erster Linie die für Sie zuständige Rechtsanwaltskammer, die über diverse Informationsblätter und Checklisten (zum Teil auch online) die Anmeldung vorbereitet. Nach der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) ist ein Antrag bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer erforderlich, welche den gleichzeitig mit dem Antrag eingereichten Nachweis der Befähigung zum Richteramt (den Abschluss der beiden Staatsexamina) prüft. Mit diesem Antrag ist ebenfalls der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einzureichen, da diese zwingende Voraussetzung für die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft ist. Hierbei sollten Sie sich gerade als Junganwalt für die gesetzlich vorgeschriebene Basisversion hinsichtlich Geltungsbereich (z. B. nur innerhalb Deutschlands) und Deckungssumme entscheiden. Jede Berufshaftpflichtversicherung ist innerhalb von 24 Stunden aufstockbar bei Eingang Ihres ersten Großmandats, welches ggf. eine größere Deckungssumme erfordert, und zwar entweder generell oder nur für diesen spezifischen Fall. Starten Sie aus der Elternzeit zunächst in Teilzeit oder aus einem Hauptberuf in eine Nebenerwerbskanzlei, ist es heute glücklicherweise möglich, die Berufshaftpflichtversicherung unter Umständen auch entsprechend reduziert abzuschließen, was natürlich gerade am Anfang bei einer sehr geringen Einkommenssituation das Budget schont. Empfehlenswert ist ferner, gleich über ein Versicherungspaket nachzudenken, z. B. auch über eine Berufsunfähigkeitsversicherung und eine Gebäudeversicherung oder zumindest über eine Haftpflichtversicherung, so dass Schadensfälle in Ihrer Kanzlei (technische Geräte oder Mandantenschäden) geschützt sind. Bitte beachten Sie unbedingt, Ihre Haftpflichtversicherung immer an die tatsächliche aktuelle Situation anzupassen. Versicherungsbetrug ist kein Kavaliersdelikt! 8 Siehe Beispiele bei Felser/Phillipp, „Die erfolgreiche Kanzleigründung“, S. 25ff. 9 Haben Sie Ihre juristischen Abschluss im Ausland erworben oder wollen Sie sich als Deutsche im Ausland niederlassen, gelten selbstverständlich Sonderregelungen, auf die hier jedoch nicht eingegangen werden kann. ZUKUNFTSFÄHIG? Alles rund um Gründung und Kanzleientwicklung Nachzuweisen ist ferner die „Einrichtung einer Kanzlei“. Damit ist nicht die tatsächliche Eröffnung von Büroräumen mit entsprechender Infrastruktur gemeint, sondern in der Regel die Anbringung eines Kanzleischildes zur Kenntlichmachung. Es muss nämlich eine offizielle Zustellungsadresse für die Kanzlei angegeben werden können, also eine Postadresse innerhalb des Zuständigkeitsbereiches der Rechtsanwaltskammer sowie die Kontaktdaten per Tele- 5 // SONDERAUSGABE degruyter.com Alle Aspekte der Kanzleientwicklung und Kanzleimanagement in einem Band Mit aussagekräftigen Case Studies und Best-Practice-Beispielen Inkl. Digitalisierung und „LegalTech“ 2018. XVIII, 325 Seiten, 20 Abb., 40 Tabellen Gebunden* 59,95 € ISBN 978-3-11-051727-9 JETZT BESTELLEN *Ebenfalls erhältlich als eBook (PDF + EPUB).

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