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MkG Spezial Kanzleigründung leicht gemacht

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Neue Spezialausgabe: Kanzleigründung leicht gemacht! MkG Spezial liefert die besten Tipps & Checklisten Fachinfo-Magazin MkG – Mit kollegialen Grüßen Spezialausgabe, Juli 2018, 18 Seiten, im PDF-Format, gratis Das Jurastudium allein reicht nicht zur Kanzleigründung. Wer als Anwalt selbstständig sein will, braucht auch unternehmerisches Know-how. Diese Spezial-Ausgabe des Fachinfo-Magazins MkG (Mit kollegialen Grüßen) ist ein kompakter Ratgeber für junge Juristinnen und Juristen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Sie führt die wichtigsten Grundvoraussetzungen zur Kanzleigründung auf, erklärt, was in ein Businesskonzept gehört und wie man geeignete Mitarbeiter findet. Aus dem Inhalt: ►Einführung: Zahlen, Daten, Fakten zum Rechtsmarkt ►Voraussetzungen: Rechtliche, persönliche und praktische Bedingungen ►Planung: Kanzleivision und Positionierung, Gründungs- und Businesskonzept ►Umsetzung: Zeitplan erstellen ►Mitarbeiter finden ►Die nötige Infrastruktur: Büroeinrichtung & IT

PLANUNG

PLANUNG ................................................................................................................................................................................................................... Zuvor sollte jedoch noch über die Positionierung Ihrer Kanzlei (heute sowie kurzund langfristig) nachgedacht werden. Für viele gehört die Kanzleivision, die Erarbeitung des konkreten „Strategieziels“ und die Positionierung zusammen. Tut es auch. Falsch ist hingegen, all diese verschiedenen Aspekte und Überlegungen in einem einzigen Schritt machen zu wollen. Bei der Positionierung Ihrer Kanzlei geht es darum, Ihre Kanzleiwerte sowie den Expertenstatus der die Kanzlei tragenden Anwälte für die Mandanten sichtbar zu machen und in den Markt zu tragen: M Wofür steht Ihre Kanzlei? M Welche Bedürfnisse Ihrer Mandanten bedient sie? Bei der Entwicklung der Strategie zur Zielerreichung geht es um die genaue Ermittlung der Ausgangssituation, der vorhandenen Ressourcen, der Kompetenzen und des Entwicklungspotenzials. Gleichzeitig sollten auch Einschränkungen und Verpflichtungen realistisch einfließen, die sich insbesondere auf das zur Verfügung stehende Zeit- und Geldbudget auswirken, wie gesundheitliche Einschränkungen, Unterhaltspflichten, Versorgungspflichten gegenüber Eltern und Tieren, aber auch die Investitionen, die man für sich ganz privat, seine Paarbeziehung oder die Familie aufbringen möchte. Dazu kann beispielsweise auch gehören, dass man sich aufgrund seiner Verpflichtungen keine lange Durststrecke bei der Einkommenssituation leisten kann, keinen Ortswechsel vornehmen mag oder Tätigkeit in bestimmten Rechtsgebieten oder die Arbeit mit bestimmten Mandanten (wie z. B. Drogenkriminalität, Zigarettenhersteller oder Medizinrecht aufgrund der Gutachtenfotos) ablehnt. CHECKLISTE: • Kanzleiwerte und Kanzleikultur • Kanzleivision • Kanzleiziel (kurz- und langfristig) • Positionierung (Branding, Marketing und Akquise) • Kanzleistrategie M Welche Probleme werden durch Ihre Anwälte gelöst? Um Ihre Kanzlei derart im Markt zu positionieren, bedarf es eines entsprechenden Brandings, also einer gewissen Kanzleiidentität, die gelebt und kommuniziert werden muss. Dafür gibt es Profis, die jedoch nur so gut arbeiten können, wie Sie Ihre entsprechenden Vorarbeiten (Vision, Strategie, Positionierung) leisten und wie genau Sie diese an die Profis vermitteln können. Die Erarbeitung des darauf basierenden Marketing- und Kommunikationskonzepts ist dann die „Königsdisziplin“. Zum Abschluss noch ein Wort zur Akquise: Machen Sie nicht den Fehler, Strategie und Positionierung mit Marketing zu verwechseln und Marketing mit Vertrieb. Dies alles sind notwendige Bausteine auf dem Weg zum nächsten Mandat. Auch Akquise und Vertrieb funktionieren nicht automatisch und von allein. Strategisch sinnvolles und planmäßiges Vorgehen ist auch hier spontanen und kurzfristigen Hauruckaktionen und verzweifelter Kaltakquise vorzuziehen. Das Wichtigste zuerst! Ihr juris Zugang! juris Starter ist die ideale Lösung für alle jungen Anwälte, die sich mit eigener Kanzlei oder als freie Mitarbeiter selbstständig machen. Arbeiten Sie von Beginn an mit Deutschlands bester Online- Datenbank! Stichwort Berufshaftungsrisiko: Gerade in der Anfangsphase benötigen Sie ein verlässliches Recherche-Instrument, damit Ihnen garantiert keine wichtige Information entgeht. Mit juris Starter nutzen Sie zu besonders günstigen Einstiegskonditionen mit Sicherheit alle Rechtsquellen. Bestellen Sie jetzt hier Ihren persönlichen Gratistest! www.juris.de/start2 8 // SONDERAUSGABE

BUSINESSKONZEPT ................................................................................................................................................................................................................... WIE KOMME ICH ZU MEINEM BUSINESSKONZEPT? Ihr Gründungskonzept umfasst im Wesentlichen die im vorherigen Abschnitt beschriebene wertebasierte Kanzleivision und die Kanzleiziele mit der entsprechenden Umsetzungsstrategie und Positionierung. Bei der Erstellung Ihres Businessplans 13 werden diese Planungen mit konkreten Zahlen ausgefüllt. Er sollte Ihre wirtschaftlichen Ziele, Umsatz und Gewinn für den nächsten Monat, das nächste halbe Jahr, das nächste Jahr, die nächsten drei, und die nächsten fünf Jahre genau definieren. Und genau dort liegt das Problem: Ein Businessplan ist als „Absichtserklärung“ oder „Hochrechnung“ zu verstehen. Ob er sich tatsächlich realisiert, hängt leider auch von einer ganzen Reihe von Faktoren ab, die Sie weder vorersehen noch beeinflussen können, obgleich sie weitgehend mit in die Planung einfließen sollten, um so genau wie möglich zu prognostizieren. Der perfekte Businessplan liegt in der Regel irgendwo zwischen zwei Parametern: Der möglichst genauen Markthochrechnung als Minimum und Ihrem „Traumergebnis“ als Maximum. Ob Ihr Plan eher zu der einen oder anderen Seite tendiert, ist keine Frage von richtig oder falsch, sondern eine Frage Ihres Typs. Es gibt heute etliche hilfreiche Tools und Software für Gründungen im Allgemeinen und Kanzleigründungen im Besonderen 14 . Empfehlenswert sind außerdem Gründungskurse der IHK und anderer Anbieter und Gründerzentren sowie im Speziellen verschiedene post graduate Kurse für Anwälte in Business und Wirtschaft, Veranstaltungen des Forum Junge Anwaltschaft des Deutschen Anwaltvereins (DAV), der Deutschen Anwaltsakademie, des Deutschen Anwaltsinstituts oder durch der Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement des DAV. Im Internet sind außerdem zahlreiche Tipps und Checklisten erhältlich. Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass Anwältinnen hier besonderes unterstützt und gefördert werden, beispielsweise durch „Frau und Arbeit“ und besondere Fördernetzwerke. Ihr Businessplan umfasst insgesamt drei Kategorien: • Einnahmen und Gewinn • Finanzierung und Budget • Kosten und Investitionen Bei den Einnahmen geht es vor allen Dingen um die Nettoeinnahmen, da nur diese für Ihre Kalkulation maßgeblich sind, also die Gebührenprognose. Das sind natürlich in erster Linie Ihre Netto-Gebührennoten, aber auch Einnahmen aus Autorentätigkeit, Beratertätigkeit, Gutachtenerstellung sowie Kooperationen mit Partnern sollten hier Berücksichtigung finden. Selbstverständlich sind in der Kalkulation bzw. Aufstellung die damit verbundenen Kosten, Auslagen und Aufwendungen ebenfalls enthalten, so dass es in einem zweiten Schritt darum gehen muss, aus den veranschlagten Einnahmen den zu erwartenden Gewinn herauszurechnen. Dieser bildet einerseits die Grundlage für Ihr Gehalt und deckt andererseits auch Ihre Kosten und Aufwendungen ab, wie etwa Miete und Mitarbeitergehälter sowie die Kosten Ihrer Zulassung. Die Kosten der Zulassung sind Rechtsanwaltskammerkosten, Berufshaftpflichtversicherungskosten, Mitgliedschaften bei Rentenversicherung und Krankenkasse. Darüber hinaus ist der Gewinn auch die Basis für zukünftige Investitionen, für Marketingmaßnahmen. Sie sollten hier so substantiiert wie möglich in den jeweiligen Zeitabschnitten die Positionen darstellen. Anschaffungen und Abschreibungen können so zeitlich genau eingeplant werden. Share-Lösungen oder Leasingmodelle können am Anfang alternative Lösungen sein. Aus meiner Erfahrung ist der schwierigste Posten in diesem Zusammenhang das „Gehalt“, welches man sich selbst zugesteht. Es wird allzu oft zu Unrecht mit dem „Gewinn“ gleichgesetzt. Tatsächlich sollten Sie sich Gedanken machen, was Sie mit dem 9 // SONDERAUSGABE 13 Ausführlicher und auch mit modernen Alternativen zum Businessplan in meinem Buch „Kanzleigründung und Kanzleimanagement“, DeGuyter 2018, aus dem wesentliche Teile dieses Abschnitts entnommen wurden. 14 Entsprechende Businessplan-Software wird beispielweise kostenlos von den Wirtschaftsbeziehungsweise Industrie- und Handelskammern, aber zum Teil auch von Rechtsanwaltskammern zur Verfügung gestellt. 15 Miecke in v. Landenberg, „Erfolgreich starten als Rechtsanwalt“, S. 202f.

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