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MkG-Spezial "Die Anwaltskanzlei als erfolgreiches Unternehmen – Kompaktanleitung für mehr Gewinn, Innovation und Nachhaltigkeit"

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Eine Kanzlei zu gründen, ist zunächst ein „bürokratischer Akt“. Ist dieser bewältigt, gilt es, den langfristigen Erfolg der Kanzlei zu sichern. Dazu müssen neben der Juristerei auch unzählige unternehmerische Aspekte berücksichtigt werden – Fachwissen, das man im Jurastudium nicht lernt. Diese Wissenslücke füllt das MkG-Spezial „Die Anwaltskanzlei als erfolgreiches Unternehmen – Kompaktanleitung für mehr Gewinn, Innovation und Nachhaltigkeit“. Der Ratgeber gibt einen Überblick aller Aspekte, die bei der Kanzleiführung zu berücksichtigen sind und beantwortet Fragen wie: ► Brauche ich eine Unternehmensstrategie? ► Welche Kanzleisoftware macht für mich Sinn? ► Über welche Akquisekanäle erreiche ich meine Mandanten? ► Welche Personalstruktur brauche ich? ► Wie entwickle ich mein Legal Tech-Produkt? Für das umfassende Thema „Anwaltskanzlei als Unternehmen“ hat Dr. Geertje Tutschka als Herausgeberin des MkG-Spezials ein Autorenteam mit Expertinnen und Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammengestellt: RAin Pia Löffler ist als Mitinhaberin der Boutique-Agentur anwalts.marketing Fachfrau für Kanzleimarketing. Jennifer Hülskötter ist Geschäftsführerin von „Hülskötter & Partner“ – ein Unternehmen, das seit über 33 Jahren in Sachen Kanzleiorganisation und -IT berät. RA Dr. Sven von Alemann ist Mitgründer des Startups rfrnz und Legal Tech-Experte. Er bringt seine Erfahrungen bei der Zusammenarbeit mit Programmierern ein. Die Herausgeberin RAin Dr. Geertje Tutschka ist zertifizierter Business-Coach und leitet die Agentur „CLP-Consulting for Legal Professionals“.

.............................................................................................................................................. Der Kampf um die sogenannten High Potentials also besonders talentierte und leistungsstarke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist längst entbrannt. Arbeitnehmer dürfen heute anspruchsvoller sein. Immerhin wollen sie selbst ja auch mehr Verantwortung übernehmen. Das Employer Branding (also das Marketing zum Recruiting neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) wird zunehmend zur dritten wichtigen Säule beim Marketing, welches sich bislang eher um neue und bestehende Mandate drehte. Vor allem aber soll es dazu dienen, die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anzuziehen und an Bord zu holen; also diejenigen, die zur Unternehmenskultur passen. Wie genau dann ein solcher Recruiting-Prozess funktioniert, kann im Detail in der Fachinfo-Broschüre „Modernes Recruiting in der Anwaltskanzlei“ von Ronja Tietje und Sina Töpfer nachgelesen werden. DIESE GIBT ES HIER ZUM GRATIS-DOWNLOAD FÜHRUNGSKOMPETENZ: WAS IST WANN MEINE 4.3 ROLLE? Zuletzt soll an dieser Stelle auf die Schlüsselrolle des Vorgesetzten, der Führungskraft, eingegangen werden. Als Anwältin bzw. Anwalt und Kanzleiinhaber/-in oder -partner/-in trifft Sie bereits eine Doppelrolle, die so manche Entscheidung nicht gerade erleichtert. Denn selbst, wenn zum Beispiel das banale Update einer Kanzleisoftware aus anwaltlicher Sicht durchaus eine Erleichterung in der täglichen Arbeit sein kann, kann es aus unternehmerischer Perspektive ein Desaster sein, weil sich abzeichnet, dass diese (zeitliche und finanzielle) Investition allenfalls kurzfristig, nicht jedoch langfristig eine Lösung sein kann. 16 // SONDERAUSGABE Und hier sind wir bereits mitten im Thema: Als Führungskraft geht es immer in erster Linie um Rollenklärung. In welcher Rollenfunktion stellt sich Ihnen gerade diese Aufgabe? Nur wenn Sie dies klar vor Augen haben, können Sie auch die damit verbundenen Rechte und Pflichten wahrnehmen. Als Führungskraft haben Sie in der Tat insgesamt vier Ebenen zu beachten: Neben Ihrer persönlichen Rollenklärung ist immer auch die Relevanz für das Gesamtsystem Kanzlei von Bedeutung. Hier kommt einerseits Ihre Verantwortung für den Fortbestand des Unternehmens Kanzlei zum Tragen (und wie Sie wissen, sind nicht alle Entscheidungen für die Kanzlei in Ihrem persönlichen Interesse oder im Interesse Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Andererseits fließen hier aber auch die besonderen Aufgabendefinitionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Ihre eigene Selbstführung ein. Ein weiterer, nicht ganz unwesentlicher Aspekt ist hier Ihre eigene Persönlichkeit und Sozialisation. Führungsstile variieren auch heute noch vom streng hierarchischen bis hin zum coachenden Führungsstil. Als Führungskraft sollten sie zumindest für sich selbst reflektiert haben, warum sie eher dem einen oder anderen Führungsstil zugeordnet werden können. Vor allem aber auch, ob dieser Führungsstil Ihrer Kanzlei und Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gut tut. Das Bewusstsein über eigene Selbstführung ist nicht von ungefähr wesentlicher Bestandteil starker Führungspersönlichkeiten. Neben der Reflektion über den eigenen Führungsstil (die im Übrigen auch sehr gut durch Tools wie dem 360-Grad-Feedback oder dem Hogan Leadership Assessment unterstützt werden können) ist daher vor allem auch ein Gespür für den Entwicklungsstand der eigenen Kanzlei wichtig: Wo genau befindet sie sich z. B. im System der sogenannten Spiral Dynamics. Welchen Führungsstil würden Kanzlei und Personal jetzt idealerweise benötigen? Eine Kanzlei lebt von und durch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: It´s a people-business! Sich mit den Anforderungen Ihrer Kanzlei und dem Potenzial Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konstruktiv auseinanderzusetzen und gleichzeitig sich selbst als die größte Herausforderung bei der Weiterentwicklung Ihrer Kanzlei zu betrachten, ist sicherlich Anspruch genug. Nutzen Sie unsere Seminare auch zum Networken! www.anwaltakademie.de

K APITEL 5: LEGAL TECH UND DIGITALISIERUNG WIE ENTWICKLE ICH MEIN EIGENES LEGAL TECH-ANGEBOT? ................................................................................................................................................................................................................... KAPITEL 5 LEGAL TECH UND DIGITALISIERUNG WIE ENTWICKLE ICH MEIN EIGENES LEGAL TECH-ANGEBOT? VON DR. SVEN VON ALEMANN Die große legal-tech.de- Umfrage 2019 zur Digitalisierung der Anwaltschaft NEHMEN SIE JETZT TEIL! kanzlei-umfrage.de Seit einiger Zeit hat sich ein wahrer Hype um das Thema Legal Tech entwickelt. Es gibt verschiedene Anwendungsfälle und Tools, die die Rechtsberatung erleichtern (sollen). Viele, aber nicht alle dieser Anwendungen, stammen von Rechtanwältinnen und Rechtsanwälten, die ihre praktischen Erfahrungen bei der Entwicklung eines solchen Tools einbringen. Aber wie gründet man eigentlich ein Legal Tech-Unternehmen als Rechtsanwältin bzw. Rechtsanwalt? Und warum sollte man das überhaupt tun? WAS KANN LEGAL TECH FÜR DEN KANZLEIALL- 5.1 TAG LEISTEN? Der Anlass ist oft, dass man in der eigenen Praxis ein Problem erkannt hat, das man generalisieren kann und dies sollte auch idealerweise der Antrieb sein: ein Problem zu lösen. Das Problem kann darin bestehen, dass Prozesse langwierig, manuell und teuer sind, dass für eine Tätigkeit hohe Kosten und viele Ressourcen verwendet werden, dass ein notwendiger Informationsfluss fehlt oder dass Ergebnisse ungenau sind. Die Zielgruppe für Legal Tech-Produkte können u. a. Verbraucher, Unternehmen, aber auch andere Anwältinnen und Anwälte sein. Erster Schritt muss es daher sein, seine Zielgruppe zu kennen und deren Bedürfnisse zu verstehen, um auch das zu lösende Problem richtig zu erfassen. Gerade hier können Anwältinnen und Anwälte oft ihre eigenen Praxiserfahrungen einbringen. Kritisch wird es allerdings, wenn eigene Erfahrungen zu sehr generalisiert werden. Es kann vorkommen, dass subjektive Erfahrungen aus einer begrenzten Vergleichsgruppe als allgemein richtig betrachtet werden. Frei nach dem Motto: Ich weiß es am besten oder bei allen anderen ist es genauso. Um dies zu vermeiden, empfehle ich, eine Umfrage bei der Zielgruppe zu machen oder die eigenen Annahmen zumindest mit anderen Marktteilnehmern zu validieren. Im Idealfall wird dann eine Lösung angeboten, die das ermittelte Kundenproblem in irgendeiner Art besser löst als vorhandene Alternativen. Dabei ist letztlich nicht entscheidend, welche Technologie eingesetzt wird ob es eine komplexe Technologie wie Künstliche Intelligenz (KI) oder eine schon etablierte Technologie ist. Entscheidend sind der Kundennutzen und das effektive Lösen eines Problems. Technologie ist schließlich kein Selbstzweck und misst sich an den Problemen, die sie löst! Bei mir selbst kam noch der Reiz dazu, unternehmerisch tätig zu werden und die Zukunft der Rechtsberatung aktiv mitzugestalten. Dies ist sicherlich auch ein guter Ausgangspunkt, sich mit dem Thema Legal Tech etwas näher zu befassen. Die juristische Arbeitsweise nimmt klassischerweise eine eher „objektive“ Perspektive ein und versucht, ein Problem langsam und möglichst umfassend zu lösen. Einmal erarbeitete Teillösungen werden dabei selten in Frage gestellt. 5.2 SOLL ICH MEIN LEGAL TECH-PRODUKT IN DER KANZLEI ODER DURCH AUSGRÜNDUNG ENT- WICKELN? Ob als angestellte/r Rechtsanwältin bzw. Rechtsanwalt in einer Kanzlei oder mit eigener Kanzlei: Zunächst sollte man sich die Frage stellen, ob ein Legal Tech-Produkt innerhalb der Kanzlei entwickelt und vermarktet werden soll, oder als eigene und unabhängige Ausgründung. Hier ist insbesondere relevant, welches Ziel mit dem Vorhaben verfolgt wird. Wenn das Legal Tech-Produkt eher Leistungen innerhalb der Kanzlei unterstützen soll, ist eine enge Anbindung an diese durchaus sinnvoll. Geht es aber eher darum, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das auch unabhängig von der Kanzlei funktionieren soll, wäre eine separate Ausgründung die bevorzugte Variante. Letztlich kann auch eine „Umgründung“ im Raum stehen dann nämlich, wenn die Kanzlei selbst mittel- oder langfristig gar nicht mehr weiter betrieben werden, sondern das Legal Tech-Produkt in den Vordergrund treten soll und auch ein Scheitern ein durchaus realistisches Zukunftsszenario darstellen könnte. Die Frage der Schließung/Übertragung und auch Insolvenz einer Kanzlei sollte von Beginn an mitgedacht werden, da diese anders als bei anderen Unternehmen einige formelle „Fallstricke“ bereithält. Bedenkenswert ist auch die Frage, ob man während der Entwicklung einer Legal Tech-Geschäftsidee einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen möchte bzw. kann. Der Zeitaufwand für die Entwicklung eines solchen Produkts, für Marketing und Vertrieb, aber auch für Personalarbeit und operative Aufgaben sollte nicht unterschätzt werden! Gerade, wenn die Ausgründung zu einem eigenen Geschäft führen soll, wird es nach meiner Erfahrung eine sehr große Herausforderung, es neben der üblichen Mandatsarbeit zu verwirklichen. 17 // SONDERAUSGABE

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Legal Tech 2019: 100 Angebote für Rechtsanwälte
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Kanzleimarketingverzeichnis 2019 - Spezialisierte Anbieter für Rechtsanwalts- und Steuerberaterkanzleien
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