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Suchmaschinenoptimierung für Rechtsanwälte: Wie "Anwalts-SEO" funktioniert und was Suchdienste dazu beitragen.

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Was Rechtsanwälte über Suchmaschinenoptimierung wissen sollten und wie sie Anwaltssuchdienste für sich nutzen! Will man neue Mandanten über das Internet gewinnen, ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) der Kanzleiwebsite wichtig. Mithilfe von SEO werden Sie von Google weit oben gelistet und von Mandanten gefunden. Mit Anwaltssuchdiensten haben Anwaltskanzleien zusätzlich die Möglichkeit, auf sich und die eigene Arbeit aufmerksam zu machen und die „Sichtbarkeit“ der eigenen Kanzleiwebsite zu verbessern. Die eBroschüre „Suchmaschinenoptimierung für Rechtsanwälte“ gibt Anwaltskanzleien einen neutralen Einblick in die Kniffe der Suchmaschinenoptimierung. Sie erfahren, was SEO ist, wem es nützt, was es zu beachten gilt und wie Sie neue Mandanten gewinnen.

Suchmaschinenoptimierung: was man wissen sollte Diese Schlagwortanalyse muss berücksichtigen – welche Rechtsgebiete Ihre Beratung abdeckt (z.B. Arbeitsrecht), – welche Teilbereiche des Rechtsgebietes Sie explizit anbieten (Arbeitnehmer-Beratung), – auf welche Aspekte Sie innerhalb des Teilbereichs einen Schwerpunkt legen, weil sie besonders lukrativ sind (z.B. Kündigungsschutzklagen) oder weil es Ihr persönliches Steckenpferd ist (z.B. Mobbing). ! Sind Sie sich nicht sicher, welche Bereiche oder Schwerpunkte Sie in den Fokus Ihrer SEO-Maßnahmen stellen wollen: Nehmen Sie die Hilfe professioneller Kanzleiberater in Anspruch, um zunächst den Beratungsfokus Ihrer Kanzlei zu klären. 3.2 Strategie: Short Head & Long Tail – alles ist relativ Es geht bei der Keyword-Analyse darum, die Wörter herauszufinden, die Ihr Wunschmandant in das Suchfeld einer Suchmaschine eingibt, wenn er auf der Suche nach einem Anwalt wie Ihnen ist. Hier gibt es zwei Strategien, wie man zu den für Sie passenden Keywords gelangen kann: 1. Man orientiert sich an übergeordneten Begriffen, die grob beschreiben, was Sie tun und wo Sie es tun, z.B. „Anwalt Arbeitsrecht Hamburg“ – sog. Short-Head-Strategie. 2. Man orientiert sich an Einzelproblemen, die zu dem Rechtsgebiet zählen, in dem Sie Mandanten akquirieren wollen, z.B. wenn es um „Aufhebungsvertrag“ geht oder um „Frist Kündigungsschutzklage“ – sog. Long-Tail-Strategie. Beide Strategien haben ihre Berechtigung, denn in beiden Kategorien gibt es Suchanfragen. Mehr Suchanfragen gibt es aber in der Regel zu den Begriffen der Short-Head-Strategie. Macht es also mehr Sinn, eine Short-Head-Strategie zu nutzen und seine Website auf diese Begriffe zu optimieren? Jein. Einerseits ist die Konkurrenz zu diesen Begriffen im Internet oft groß, vor allem in großen Städten und in Rechtsgebieten, die stark vertreten sind (z.B. Arbeitsrecht, Mietrecht, Verkehrsrecht). Hier ist es dann mit größerem Aufwand verbunden, zu diesen Begriffen eine gute Platzierung in den SERPs (Trefferliste zu einer bestimmten Suchanfrage) zu erreichen. Andererseits sind die Anfragen zu diesen Begriffen oft ungenau. Das ist ein Vorteil, wenn man ein breites Beratungsspektrum in diesem übergeordneten Bereich anbietet, also im Arbeitsrecht beispielsweise Arbeitgeber und Arbeitnehmer berät. Hat man allerdings ein spezielleres Beratungsangebot, berät man also ausdrücklich z.B. nur Arbeitnehmer, hilft die Long-Tail-Strategie, unpassende Suchanfragen von vornherein auszusortieren. Arbeitgeber sollen Sie ja dann im Zweifel gar nicht finden. ! Eine Strategie, die beide Ansätze zugleich verfolgt, ist v.a. bei einem sehr diversifizierten Beratungsangebot (mehrere Rechtsgebiete/innerhalb eines Rechtsgebiets breit aufgestellt) sinnvoll. Eine echte Long-Tail-Strategie macht m.E. nur bei einem sehr spezifischen Beratungsangebot Sinn, ist dann aber sehr effektiv. Um das zu verdeutlichen, ein Beispiel aus meiner Erfahrung: Berät man z.B. im Medien- und Urheberrecht und ist auf Musikrecht spezialisiert, ist das eine echte Nische. Hier ist der Begriff „Urheberrecht“ relevant für eine (zwecklose 11 ) Short-Head-Strategie. Keywords wie „Musikrecht“, „Plattenvertrag“, „Verlagsvertrag“, „Bandübernahmevertrag“ hingegen treffen genau ins Schwarze. Wird man dazu gefunden und besteht Beratungsbedarf, ist ein Anruf quasi sicher und dieser Mandant passt zum Beratungsangebot. 12 ! Wenn Sie auf der Suche nach Long-Tail-Keywords für Ihre Kanzlei sind, überlegen Sie, was Ihre Wunschmandanten bei Ihnen als Beratungsleistung anfragen und was Sie gut und gerne „verkaufen“. Dann sind Sie den Long-Tail-Keywords schon gut auf der Spur. 11 Zwecklos, weil viele unpassende Mandatsanfragen eintreffen. 12 Dieses Wissen fehlte mir bei meiner Kanzleigründung 2010, ich habe meine Website auf „Medienrecht München“ optimiert. Das war zwar erfolgreich, brachte aber oft unpassende Mandate. Heute würde ich es anders machen. Löffler | Suchmaschinen optimierung für Rechtsanwälte 7 Deutscher Anwaltverlag

Suchmaschinenoptimierung: was man wissen sollte Gerade Long-Tail-Keywords unterliegen Trends: Denn Keywords können von der Jahreszeit abhängig sein (z.B. „Scheidung“ nach Weihnachten (sic!)) oder von aktuellen Gesetzesänderungen. So war zuletzt der „Unterhaltsvorschuss bis 18 Jahre“ im Sommer 2017 ein guter SEO-Begriff. Daran können Sie erkennen: Ein SEO-Berater, der mit Jura nichts am Hut hat, wird hier die Waffen recht schnell strecken, weil er die brisanten Themen mit hoher Relevanz oft nicht (er-)kennt. ! Der Beitrag eines RA für Familienrecht auf einem Suchdienstprofil zum Thema „Unterhaltsvorschuss bis 18 Jahre“ hatte zwischen April und September 2017 knapp 50.000 Zugriffe! Daraus resultierten etliche Mandatsanfragen zu diesem Thema! Aber auch Long-Tail-Keywords mit wenigen Suchanfragen pro Monat können zu sehr guten Ergebnissen führen: So wird „Kindergeld beim Wechselmodell“ zwar sehr selten gesucht, aber von Menschen, die ggfs. sehr konkreten Beratungsbedarf haben. ! Ob hinter jeder Suchanfrage wirklich Beratungsbedarf steht, verrät Google aber natürlich nicht. Vermuten kann man es aber, vor allem wenn Sie eine Long-Tail-Strategie wählen. Das bedeutet am Ende aber nur, dass man Short-Head- und Long-Tail-SEO bestenfalls kombiniert, um bei möglichst vielen Suchanfragen sichtbar zu sein. Quelle: Autor 3.3 Suchverhalten im Wandel Das Suchverhalten der Internetnutzer wird sich künftig vermutlich rasant verändern. Grund dafür sind sprachgesteuerte Suchanfragen („Voice Search“). „Digitale Assistenten … spielen nicht nur Musik an und nehmen Bestellungen entgegen, sondern beantworten auch Fragen. Damit könnte sich in naher Zukunft die Nutzung von Suchmaschinen dramatisch verändern.“ 13 Eine Suchanfrage wird bald schon nicht mehr als „Scheidung Anwalt München“ getippt, sondern kann lauten: „Hey Alexa/Ok Google … – ich will mich scheiden lassen. Suche mir einen Anwalt in der Nähe!“ Und diese gesprochenen „Long-Tail-Anfragen“ betreffen nicht nur Suchanfragen mittels „Smart Speaker“ (digitaler Sprachassistent): Sie betreffen auch Suchanfragen per Sprachsteuerung von Smartphones. Bei diesen Suchanfragen ist nichts von Keywords wie „Scheidung“, „Familienrecht“ und „Ort“ zu hören. Google muss 13 Vgl. https://www.internetworld.de/e-commerce/sprachassistent/alexa-veraendert-seo-voice-search-1362368.html, Stand 14.9.2017. Löffler | Suchmaschinen optimierung für Rechtsanwälte 8 Deutscher Anwaltverlag

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