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Wie Steuerberatungskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben

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Wie Steuerberatungskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben Leitfaden Verrechnungsstellen: Rechtliches, Arten, Ablauf, Kosten Von Hans-Günther Gilgan Kaum ein Steuerberater ist nicht von teilweisen oder totalen Forderungsausfällen betroffen. Mehrmonatige Außenstände sind keine Seltenheit. Häufig kämpfen dann die Steuerberatungskanzleien selbst mit Liquiditätsproblemen. Damit dies nicht so weit kommt, sollten Steuerberater frühzeitig ein effektives Forderungsmanagement entwickeln. Eine Möglichkeit, die seit 2008 auch Steuerberatern zugänglich ist, ist die Beauftragung einer Verrechnungsstelle. Viele Steuerberater scheuen dieses Forderungsmanagement durch Factoring aufgrund von Vorurteilen und fehlenden Kenntnissen in der Praxis. Die kostenlose eBroschüre aus dem NWB-Verlag durchleuchtet auf 20 Seiten knapp und verständlich alle Aspekte des Themas und zeigt auf, wie Factoring für Steuerberater funktionieren kann. So erhalten Sie eine umfangreiche Informationsgrundlage zum Factoring für Steuerberater. Aus dem Inhalt: - Gründe für Forderungsausfälle - Finanzierungsmöglichkeiten für Steuerberater - Rechtliche Aspekte des Factorings - Funktionen des Factorings (Finanzierungs-, Dienstleistungs- und Versicherungsfunktion) - Arten des Factorings - Übersicht, Kosten und Voraussetzungen - Praktischer Ablauf - Vor- und Nachteile des Factorings - Erfahrungen von Steuerberatern - Weiterführende Literatur

Mit 650.000 Mitgliedern

Mit 650.000 Mitgliedern weltweit freuen wir uns auch auf Sie.“ Jochen Stepp Präsident Die finanzielle Unterstützung lokaler, nationaler und internationaler Projekte wird ausschließlich durch Veranstaltungen, Sponsoring und Spenden generiert. Unser besonderes Engagement liegt hierbei bei Projekten für Kinder und Jugendliche, wie zum Beispiel das ELIMINATE Programm, welches wir gemeinsam mit UNICEF durchführen. Veranstaltungen sind zum Beispiel Konzerte, Sportveranstaltungen und Theateraufführungen. Dabei können lokale Unternehmen als Sponsoren auftreten. Die Erlöse werden dann gemeinsam mit weiteren Spendengeldern an die bedachten Organisationen oder Projekte weitergegeben. Als gemeinnützig anerkannt sind Spenden an uns steuerlich abzugsfähig. Gefördert von Haben Sie Interesse an einem Club in Ihrer Nähe? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. kontakt@kiwanis-weinstrasse.de

4. Arten des Factorings 4.4 Offenes Factoring Beim offenen Factoring erfährt der Debitor bereits mit der Rechnungsstellung und dem darauf befindlichen Abtretungsvermerk sowie der Kontonummer des Factors von dem Verkauf der Forderung. Spätestens jedoch beim Mahnschreiben des Factors wird die Abtretung ersichtlich. 4.5 Stilles Factoring Beim stillen Factoring erfährt der Debitor grundsätzlich nichts von der Abtretung an einen Factor; dieser trägt hierbei das Weiterleitungsrisiko, wenn der Debitor trotz Abtretung mit schuldbefreiender Wirkung gem. § 407 BGB an die Anschlusskanzlei leistet. Auf der Rechnung des Steuerberaters befindet sich kein Abtretungsvermerk und die Mahnschreiben werden durch den Factor auf dem Briefpapier des Steuerberaters erstellt. Erst im Rahmen des gerichtlichen Mahnverfahrens wird die Abtretung aufgedeckt. Beim stillen Verfahren ist der Steuerberater weiterhin der Ansprechpartner für das Forderungsmanagement. Durch die Möglichkeit des stillen Factoring wird den teilweise immer noch existierenden Befürchtungen der Anschlusskanzlei (hier: Steuerberater) Rechnung getragen, durch das Bekanntwerden der Nutzung von Factoring könne ihr Ansehen bei Geschäftspartnern und Banken sinken. Dass diese Vorbehalte unbegründet sind, belegt die Studie der Universität zu Köln. 14 4.6 Halboffenes Factoring Zwischen offenem und stillem Factoring existiert auch noch die Variante des sog. halboffenen Factoring. Hierbei wird die Abtretung zunächst nicht offengelegt, auf der an den Debitoren versandten Rechnung aber ein alleiniges Zahlungskonto des Factors angegeben, ohne dieses als solches zu kennzeichnen. Die Offenlegung der Forderungsabtretung durch den Factor erfolgt schon anlässlich außergerichtlicher Beitreibungsmaßnahmen, spätestens aber bei gerichtlicher Geltendmachung. Bei dieser Art Factoring wird der Debitor wie beim stillen Factoring nicht über die Abtretung der Forderung, sondern nur über die Zusammenarbeit mit dem Factor informiert, dessen Zahlungsadresse ihm mitgeteilt wird. 4.7 Full-Service-Factoring Im Rahmen des Full-Service-Factoring werden die Debitorenbuchhaltung 15 sowie Mahn-und Inkassowesen – auch nicht angekaufter Forderungen – durch den Factor übernommen und ausgeführt. Auf diese Weise können wertvolle personelle und finanzielle Ressourcen statt für interne Organisation für die steuerberatenden Kernaufgaben genutzt werden, wodurch gleichzeitig die Produktivität der Kanzlei verbessert wird. 4.8 Inhousefactoring Beim Inhousefactoring verbleiben das Debitorenmanagement sowie Mahn- und Inkassowesen beim Steuerberater. Dieser hat zudem die Möglichkeit, nur bestimmte Forderungen zu verkaufen (= Ausschnittsfactoring). 4.9 Reines Forderungsmanagement Im Rahmen des Forderungsmanagements werden praktisch alle Abläufe im Rechnungswesen der Kanzlei zusammengefasst. Dazu zählen alle Maßnahmen, die dazu geeignet sind, Forderungsausfälle von Beginn an zu vermeiden und ihnen – wenn sie einmal entstanden sind – effektiv zu begegnen. Das Forderungsmanagement hat im Wesentlichen folgende drei Aufgaben: • Rechnungserstellung, • Debitorenbuchhaltung sowie • Mahnverfahren (außergerichtlich/gerichtlich) und Inkasso. Das Forderungsmanagement reicht von der Bonitätsprüfung vor Leistungserbringung bis hin zur Kontrolle von Rechnungen, Gutschriften und Reklamationen. Am Ende steht im Zweifelsfall die Übergabe offener Forderungen an ein Inkassounternehmen. 14 Studie der Universität zu Köln „Wachsen mit Factoring“ (2011), S. 14 und 27, http://www.factoring.de/studie-der-universit%C3%A4t-zu-k%C3%B6ln. 15 Dies ist allerdings im Steuerberaterfactoring eher unüblich. Gilgan | Wie Steuerberatungskanzleien Honorare sichern und liquide bleiben | NWB Verlag 19

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