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Fachinfo-Magazin HSB 01/2020

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Wieder keine „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes Ausgabe 01/2020 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge erschienen

IMPRESSUM / INHALT

IMPRESSUM / INHALT IMPRESSUM FFI-Verlag Verlag Freie Fachinformationen GmbH Leyboldstraße 12 50354 Hürth Ansprechpartnerin Nadia Neuendorf Tel.: 02233 80575-16 Fax: 02233 80575-17 E-Mail: neuendorf@ffi-verlag.de Internet: www.ffi-verlag.de Alle Rechte vorbehalten Abdruck, Nachdruck, datentechnische Vervielfältigung und Wiedergabe (auch auszugsweise) oder Veränderung über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Verlages. Haftungsausschluss Die im HSB-Magazin enthaltenen Informationen wurden sorgfältig recherchiert und geprüft. Für die Richtigkeit der Angaben sowie die Befolgung von Ratschlägen und Empfehlungen können Herausgeber/Autor und der Verlag trotz der gewissenhaften Zusammenstellung keine Haftung übernehmen. Der Autor gibt in den Artikeln seine eigene Meinung wieder. INHALT 1. RECHTSPRECHUNG Wieder keine „taggenaue“ Berechnung des Schmerzensgeldes 4 2. BEHANDLUNGSFEHLER Schmerzensgeld in Höhe von 800.000 € wegen einer schweren Hirnschädigung eines 17-Jährigen durch einen Anästhesiefehler 6 3. BEHANDLUNGSFEHLER Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 € für Zerstörung der Persönlichkeit eines knapp zweijährigen Kindes 7 4. BEHANDLUNGSFEHLER Schmerzensgeld in Höhe von 250.000 € für groben ärztlichen Behandlungsfehler bei Injektion von Novalgin bei einem Asthmapatienten 9 5. BEHANDLUNGSFEHLER Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 € wegen eines nicht rechtzeitig erkannten Knochentumors 11 Bestellungen 978-3-96225-046-1 Über jede Buchhandlung und beim Verlag. Abbestellungen jederzeit gegenüber dem Verlag möglich. Erscheinungsweise Drei Ausgaben pro Jahr, nur als PDF, nicht im Print. Für Bezieher kostenlos. Bildnachweise Taggenaue Berechnung: ©Sergei Fedulov – stock.adobe.com Anästhesiefehler: ©alfa27– stock.adobe.com Zweijähriges Kind: ©Marija – stock.adobe.com Injektion Novalgin: ©MAKOVSKY ART – stock.adobe.com

EDITORIAL EDITORIAL HERAUSGEBER: RIBGH A.D. WOLFGANG WELLNER, KARLSRUHE LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, die erste Ausgabe 2020 des kostenlosen Fachinfo-Magazins HSB – Hohe Schmerzensgeldbeträge als Ergänzung zu den „Hacks / Wellner / Häcker-Schmerzensgeldbeträgen“ bringt wie immer ebenso spektakuläre wie wichtige Fälle aus dem Bereich des Haftungsrechts. Alle bisherigen Ausgaben des Fachinfo-Magazins und alle darin enthaltenen Fälle finden Sie auch auf der neuen Website www.hsb-online.de. Der erste Fall befasst sich mit einem Urteil des Kammergerichts Berlin zur vermeintlich „taggenauen“ Berechnungsmethode des Schmerzensgeldes. Das OLG Frankfurt hat eine entsprechende Methode nach dem Handbuch Schmerzensgeld 2013 (Schwintowski / Schah Sedi / Schah Sedi) herangezogen (vgl. HSB Ausgabe 2019/1). Dieser Ansatz wurde bereits im damaligen Magazin in einer Anmerkung kritisch besprochen. Nunmehr haben sowohl das OLG Düsseldorf, das OLG Brandenburg, das OLG Celle und nun auch das Kammergericht eine Anwendung der Methode abgelehnt. Der zweite Fall befasst sich mit einem außergewöhnlich hohen Schmerzensgeld in Höhe von 800.000 € wegen eines schweren hypoxischen Hirnschadens durch einen Anästhesiefehler bei einem 17-Jährigen. Der dritte Fall betrifft ein Schmerzensgeld in Höhe von 500.000 € wegen Zerstörung der Persönlichkeit eines knapp zwei Jahre alten Kindes. Trotz des bewusstseinsgetrübten Zustandes des Kindes, wurde dessen Blutzucker nicht bestimmt und auch der Notarzt fuhr trotz des anhaltenden Anfalls bzw. der Gefahr des Auftretens eines weiteren Anfalls nicht im Rettungswagen mit. Im vierten Fall wird ein Schmerzensgeldurteil von über 250.000 € besprochen. Wegen eines groben ärztlichen Behandlungsfehlers nach intravenöser Injektion des Medikaments Novalgin erleidet ein Asthmapatient einen Herzstillstand mit hypoxischem Hirnschaden und bleibt dauerhaft weitgehend gelähmt. Der fünfte Fall beschäftigt sich mit einem Schmerzensgeld in Höhe von 60.000 € wegen eines nicht rechtzeitig erkannten Knochentumors in der Beckenschaufel. Dem Patienten musste später wegen der Ausdehnung des Knochentumors das gesamte rechte Bein und die rechte Hüfte entfernt werden, wobei er einen hämorrhagischen Schock erlitt, der zu einer schweren Pflegebedürftigkeit und ca. 18 Monate nach der Operation zum Tod führte. Das Schmerzensgeld hätte bei längerer Leidenszeit wesentlich höher ausfallen können. Wolfgang Wellner Viele weitere aktuelle Fälle finden Sie natürlich auch in der brandneuen 38. Aufl. 2020 der „Hacks/Wellner/Häcker, Schmerzensgeldbeträge“, die Sie zum Subskriptionspreis (gültig bis 31.01.2020) mit einer neuen Online-Version erwerben können. Ich wünsche Ihnen – wie immer – eine interessante und hilfreiche Lektüre! Ihr Wolfgang Wellner 3 // FACHINFO-MAGAZIN HSB 01/2020

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