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Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge 03/2017

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Ausgabe 03/2017 des Gratis-Infobriefs Hohe Schmerzensgeldbeträge erschienen Unbeteiligter erleidet Querschnittslähmung durch Unfall mit geflüchtetem Straftäter Um einen geflüchteten Straftäter zu stoppen, erzeugte die Polizei einen künstlichen Stau. War zu diesem Zeitpunkt vorherzusehen, dass dadurch auch Unbeteiligte in Gefahr gebracht werden würden? Vor dieser Frage stand das Oberlandesgericht Bamberg. Während der Fahrerflucht raste der flüchtende Straftäter in das Auto eines Mannes, der sich im Stau befand. Der Mann erlitt eine Querschnittslähmung und schwere innere Verletzungen. Durch die Querschnittslähmung kamen außerdem Morbus Crohn und das neuropathische Schmerzsyndrom hinzu. Wie viel Schmerzensgeld wurde dem Beklagten zugesprochen und musste der Straftäter oder die Polizei den Betrag bezahlen? Im Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge stellt RiBGH Wolfgang Wellner vier weitere Fälle vor, bei denen Schmerzensgelder zwischen 100.000 und 400.000 Euro zuerkannt wurden: - Schwerer Verkehrsunfall durch missglücktes Überholmanöver - Schmerzensgeld wegen Querschnittslähmung bei Mitverschulden wegen Verstoßes gegen die Gurtpflicht - Ärztlicher Befunderhebungsfehler mit Verlust beider Nieren einer jugendlichen Patientin - Langer Leidensweg wegen nicht erkannter Fraktur des Steißbeins nach Sturz aufs Gesäß

Infobrief Hohe Schmerzensgeldbeträge

Infobrief Spezial Hohe Schmerzensgeldbeträge Fälle und rechtliche Beurteilungen Editorial Herausgeber: RiBGH Wolfgang Wellner, Karlsruhe Liebe Leserinnen, liebe Leser, die dritte Ausgabe 2017 des für Sie kostenlosen InfoBriefs „Hohe Schmerzensgelder“ als Ergänzung zu den „Hacks/ Wellner/Häcker-Schmerzensgeldbeträge“ präsentiert – wie gewohnt – wieder interessante Fälle. Die bisherigen Ausgaben des InfoBriefs „Hohe Schmerzensgeldbeträge" finden Sie auf der Website www.hohe-schmerzensgeldbeträge.de Der erste Fall berichtet über die spektakuläre Flucht eines Straftäters mit einem Pkw auf der Autobahn, den die Polizei durch einen künstlich erzeugten Stau stellen will. Der Fall nimmt ein tragisches Ende für einen unbeteiligten Autofahrer in diesem Stau. Der zweite Fall zeigt, welch schlimme Folgen ein missglücktes Überholmanöver haben kann. Im dritten Fall erleidet ein 17-Jähriger, der nicht angegurtet auf der Rücksitzbank schläft, eine Querschnittslähmung, weil der betrunkene Fahrer von der Fahrbahn abkommt und sich das Fahrzeug überschlägt. Die beiden letzten Fälle betreffen den Bereich der Arzthaftung, können jedoch auch in anderem Zusammenhang Orientierungsmöglichkeiten für die Schmerzensgeldhöhe geben: Ein grober ärztlicher Befunderhebungsfehler führt zum Verlust beider Nieren einer jugendlichen Patientin. Eine nicht erkannte Fraktur des Steißbeins nach einem Sturz aufs Gesäß und nachfolgende kontraindizierte Injektionsbehandlungen haben einen langen Leidensweg zur Folge. Viele weitere aktuelle Fälle finden Sie natürlich in „Hacks/Wellner/Häcker: Schmerzensgeldbeträge“. Ich wünsche Ihnen – wie immer – eine interessante und hilfreiche Lektüre! 3. Jahrgang OKT 2017 Inhalt Editorial Fälle Flucht eines Straftäters mit tragischem Ende für einen unbeteiligten Autofahrer .......2 Schwerer Verkehrsunfall durch missglücktes Überholmanöver ..............................................4 Schmerzensgeld wegen Querschnittslähmung bei Mitverschulden wegen Verstoßes gegen die Gurtpflicht ............5 Ärztlicher Befunderhebungsfehler mit Verlust beider Nieren einer jugendlichen Patientin ................................6 Langer Leidensweg wegen nicht erkannter Fraktur des Steißbeins nach Sturz aufs Gesäß ....................................8 Wolfgang Wellner DeutscherAnwaltVerlag Mit freundlicher Unterstützung der Verlagspartner Besuchen Sie auch www.hohe-schmerzensgeldbeträge.de Infobrief Spezial Hohe Schmerzensgeldbeträge 03 | OKT 2017 1

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