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Legal Tech-Magazin 01/20

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Das neue Legal Tech-Magazin ist da: So macht Digitalisierung Kanzleien krisensicher Neue Ausgabe des Online-Magazins zur Umsetzung von Legal Tech in Anwaltskanzleien erschienen Wer in der Vergangenheit schon auf digitales Arbeiten gesetzt hat, ist in Zeiten der Coronakrise klar im Vorteil. Für alle anderen wächst der Druck, sich mit neuen, digitalen Lösungen auseinanderzusetzen. Vor diesem Hintergrund kann die Krise als Chance begriffen werden, die eigene Kanzlei langfristig innovativer und digitaler zu gestalten. Hier leistet das Legal Tech-Magazin als Ergänzung zur Website legal-tech.de Unterstützung und liefert Ansatzpunkte, Ideen, Inspiration und Hilfestellung zur erfolgreichen Digitalisierung der Kanzleiarbeit.

Umfrage Sehen Sie

Umfrage Sehen Sie Legal Tech eher als Chance oder als Gefahr für die Anwaltschaft? Mehr als Gefahr 8 % Weder noch 22 % Ich denke, es handelt sich um einen Hype 5% Mehr als Chance 65 % Generationsübergreifend zeigen sich allerdings kaum unterschiedliche Einstellungen oder Nutzungsweisen in Sachen Legal Tech. Von zentraler Bedeutung ist für alle der Wunsch nach größerer Effektivität und die Arbeitserleichterung bei Routineaufgaben, um die wachsenden Datenmengen auch in Zukunft bewältigen und mehr Zeit für die Bearbeitung komplexer Sachverhalte aufbringen zu können. Die Fachinfo-Broschüre zur großen Legal Tech-Umfrage mit allen Ergebnissen können Sie hier downloaden. Fazit: Legal Tech entlastet, bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich In den letzten zwei Jahren hat sich im Bereich Legal Tech einiges getan. Immer mehr Anwältinnen und Anwälte setzen sich mit der Digitalisierung und den damit verbundenen Herausforderungen und Chancen auseinander. Fraglich ist derzeit wohl noch, wie Juristinnen und Juristen ihr IT-Wissen erweitern können, und ob dies überhaupt der richtige Ansatz ist, um die Digitalisierung erfolgreich zu bewältigen. Aber auch der Transformationsprozess selbst bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich und gelingt meistens nicht „nebenbei“. Hier fehlt der einen oder anderen Kanzlei bislang der entscheidende Ansatzpunkt für die effektive Modernisierung. Infos zur Umfrage Befragungszeitraum: Oktober bis Dezember 2019. Die rund 300 Teilnehmer/-innen der Umfrage aller Altersstufen sind zu 34 % als Volljuristen in einer kleinen Kanzlei beschäftigt, 26 % arbeiten als Einzelanwalt bzw. Einzelanwältin, 10 % arbeiten in einer Großkanzlei und 6 % in einer mittelgroßen Kanzlei (2 bis 14 Berufsträger/-innen). 12 % sind als Unternehmensjuristinnen bzw. -juristen tätig. LESETIPP: GRATIS Fachinfo-Broschüre Coronakrise effizient meistern: Kostenloser Erste-Hilfe-Ratgeber für Anwaltskanzleien Expertentipps für Homeoffice, beA, digitale Beratung & Co. Gratis-Download Ilona Cosack/Holger Esseling/Tim Günther/Dr. Lutz Martin Keppeler/ Sebastian Quirmbach/Alexandra Milena Stojek/Sven Wilhelmy Coronakrise effizient meistern: Erste-Hilfe-Ratgeber für Anwaltskanzleien Expertentipps für Homeoffice, beA, digitale Beratung & Co. Partnerunternehmen 10 |

Tools & Arbeitshilfen © Mikhail „FeudMoth“ Glushkov Digitales Diktat, oder lieber doch gleich Spracherkennung? Simon Reuvekamp Das Verfahren, Text zu Papier zu bringen, hat sich seit Jahrhunderten grundsätzlich nicht geändert. Entweder man schreibt selbst oder man lässt schreiben. Wer es sich leisten kann, nutzt in der Regel die Zeit anderer Personen, die die eigene Sprache in Text umwandeln. Das Diktat war geboren. Warum sollen wir also heute digitale Diktat-Systeme nutzen? Unser Autor Simon Reuvekamp über die Vorteile, Chancen und Herausforderungen der Technologie. „Digitales Diktat, echt jetzt? Das ist doch ein alter Hut!“ Das war mein erster Gedanke, als ich gebeten wurde, einen Artikel zu diesem Thema zu verfassen. Bei näherer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass dies von (m)einer Definition von digitalem Diktat herrühren mag. Was genau ist digitales Diktieren? Digitales Diktat ist für mich nichts anderes als die digitale Aufnahme von analog gesprochenen Worten. Damit unterscheidet sich ein digitales Diktat nicht wesentlich von der analogen Aufzeichnung auf Bändern oder sogar Wachsplatten. Die digitale Variante kann lediglich mit ein paar Komfortfunktionen, wie dem Einfügen von zusätzlichem Text an einer bestimmten Stelle, dienen. Verständlich also, wenn oftmals diese wenigen Vorteile die Anwenderinnen und Anwender analoger Diktiergeräte nicht zu einem Wechsel verleiten können. Wann ist digitales Diktat ein echter Vorteil? Die Vorteile einer digitalen Bearbeitung sind immer die Gleichen, so auch beim digitalen Diktat: manuelle Prozesse beschleunigen oder sogar ersetzen. Bezogen auf das Diktat sind dies ganz konkret: • Weniger Platz für die Lagerung von Datenträgern • Schnellerer Transport • Verbesserung interner Workflows • Smartphone-Einsatz Dank der rasanten Entwicklung von Speichermedien und Kompressionsverfahren ist die Speicherung von 700 Minuten in einem Diktiergerät mit nur 4 GB RAM möglich. Dies entspricht 1.400 Steno-Kassetten. Nun kaufen Sie bitte nicht für jedes Diktat einen Speicherchip und legen diesen auf die Akte, damit die Rechtsanwaltsfachangestellte, beide abholen kann. Investieren Sie in ein System, das die Diktate elektronisch in 11 |

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